Sägmühle (oberfränkisch: SeechmlJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 46. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „sēchml“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Sägmühle liegt in der Gemarkung Boden.

Lage Die Einöde liegt am Roten Main und am Schliefgraben, der dort als rechter Zufluss in den Roten Main mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb unterquerend nach Hagenohe (1 km nördlich) bzw. die Bundesstraße 2 kreuzend nach Lankenreuth (0,8 km südwestlich).

Geschichte Der Ort wurde 1402 als „Segmule“ erstmals urkundlich erwähnt.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 46f. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Sägmühle dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Sägmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Sägmühle am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 14 19 17 17 19 7 2 2 2 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 1 1 1Quelle

Religion Sägmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1402