Hagenohe (oberfränkisch: HaagnohJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hāgnō“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Hagenohe liegt in der Gemarkung Boden.
Lage Der Weiler liegt in einer Waldlichtung östlich der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb und des Roten Mains und an einem namenlosen rechten Zufluss des Gosenbachs der beim Ort in diesen mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über die Sägmühle und die Bundesstraße 2 kreuzend nach Lankenreuth (1,8 km südwestlich).
Geschichte Der Ort wurde 1396/99 als „Alten Hagenaw“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Aue im Hegewald.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17. Die Herren von Nanckenreuth erhielten den Ort von Brandenburg-Kulmbach zu Lehen. Im 18. Jahrhundert fiel dieses Lehen wieder heim.G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 256. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Hagenohe dem preußischen Justiz- und Kammeramt Bayreuth.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Hagenohe dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Hagenohe am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 28 41 29 36 35 33 34 21 25 22HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 5 5 5 4 5Quelle
Religion Hagenohe ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1396