Wasserkraut (oberfränkisch: WassakrautJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 58. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wassɒkráut“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Wasserkraut liegt in der Gemarkung Gottsfeld.

Lage Das Dorf liegt in Hanglage zum Wechselstein (), eine bewaldete Erhebung der Fränkischen Schweiz. Beim Ort entspringt der Wolfsgraben (im Mittellauf Hühnerbach und im Unterlauf Gosenbach genannt). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Großweiglareuth zur Kreisstraße BT 47 (1,5 km nordöstlich) bzw. nach Schwürz zur Staatsstraße 2184 (1,5 km südlich).

Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Waschenkraut“ erstmals urkundlich erwähnt. 1499 wurde er erstmals „Wasserkrauth“ genannt, eine Umdeutung, da das dem Ortsnamen zugrundeliegende Wort wahs (mhd. für scharf, spitz) nicht mehr geläufig war.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 58.

Von 1791/92 bis 1810 unterstand Wasserkraut dem preußischen Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Wasserkraut dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gottsfeld und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Gottsfeld zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Wasserkraut am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 49 48 57 52 38 48 53 44 41 38HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 9 9 9 9 11Quelle

Religion Wasserkraut ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Ersterwähnung 1398