Oberhöhlmühle (oberfränkisch: de Öwa-hölmlJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 21. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „də öwɒ hölml“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Oberhöhlmühle liegt in der Gemarkung Lindenhardt.
Lage Die Einöde liegt in direkter Nachbarschaft zur Unterhöhlmühle an der Fichtenohe und dem Käsbrunngraben, der dort als linker Zufluss in die Fichtenohe mündet. Die Staatsstraße 2184 führt nach Lindenhardt (1,3 km östlich) bzw. zur Anschlussstelle 43 der Bundesautobahn 9 (1,2 km westlich).
Geschichte Der Ort wurde 1366/68 als „die mul zu der Helle“ erstmals schriftlich erwähnt. Hölle bedeutete damals Talgrund.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 21. In der Fraisch unterstand Oberhöhlmühle bis 1780 dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz, danach für kurze Zeit dem Oberamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberhöhlmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lindenhardt und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Lindenhardt zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Oberhöhlmühle am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 9 8 6 0 7 7 3 7 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 791.
Religion Oberhöhlmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Lindenhardt) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1366