Philipp Heinrich Müller (* 19. April 1811 in Fulda; † 9. September 1890 in Amöneburg) war ein deutscher Kirchenvorsteher und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung.

Leben Philipp Heinrich Müller war als Landdechant in Amöneburg tätig. In dieser Funktion war er Kirchenvorsteher eines Sprengels (evangelischer Kirchenkreis).

In den Jahren von 1863 bis 1866 war er für den Wahlbezirk Hünfeld-Land Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung und stimmte am 15. Juni 1866 gegen den Antrag des Abgeordneten Edwin von Bischoffshausen, der mit einem Neutralitätsantrag das Land Hessen aus dem Deutschen Krieg heraushalten wollte.Philipp Losch: Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen von 1830 bis 1866, S. 40

1878 kandidierte Müller ohne Erfolg für den Reichstag.

Literatur Ewald Grothe (Hrsg.): Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866. (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 13 = Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 43). Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-33-5, Nr. KSV-315. Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 273. Philipp Losch: Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung 1830–1866. Elwert, Marburg 1909, S. 40.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1811 Kategorie:Gestorben 1890 Kategorie:Mann