mini|Marienstraße 9 in Weimar Das mehrgeschossige, reich stuckierte Haus Marienstraße 9 in Weimar ist ein Gebäude, das von der Bauhaus-Universität Weimar genutzt wird. Darin befinden sich studentische Arbeitsräume Lageplan der Bauhaus-Universität Weimar Fakultät Architektur und Urbanistik und die Weimar Professur Geodäsie und Photogrammetrie.Karl Josef Witt: Grundbau-Taschenbuch, Teil 1: Geotechnische Grundlagen, 2009, S. XXIX.

Das Gebäude, ursprünglich ein Wohnhaus, ist dem Klassizismus zuzuordnen. Es steht mit dem Ausbau der Marienstraße durch Clemens Wenzeslaus Coudray im Zusammenhang.Rolf Bothe: Clemens Wenzeslaus Coudray: 1775–1845; ein deutscher Architekt des Klassizismus, Köln; Weimar; Wien: Böhlau, 2013, S. 409 f. ISBN 978-3-412-20871-4. In diesem mehrgeschossigen und über den Mittelfenstern mit Stuckverzierungen versehenen Haus wohnte Theodor Neubauer von 1923 bis 1928,Art. Marienstraße, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 289.Werner Schmidt: Hier wohnte … Eine Weimarer Chronik von Lucas Cranach bis Louis Fürnberg (= Weimar. Tradition und Gegenwart, Heft 10), 3. Aufl., Weimar 1976, S. 57. woran seit 1962 eine Gedenktafel erinnert.https://www.weimar-im-ns.de/widerstand/theodor-neubauer-wohnhausMartin Stolzenau: Bildungspolitische Marksteine gesetzt und Schulreform initiiert, Thüringer Allgemeine von 5. Februar 2020

Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

Weblinks Martin Stolzenau: Bildungspolitische Marksteine gesetzt und Schulreform initiiert, Thüringer Allgemeine von 5. Februar 2020

Einzelnachweise

Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar