Heroldsreuth (oberfränkisch: HialasroatJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 20. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hiɒlɒsróɒt“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Heroldsreuth liegt in der Gemarkung Hainbronn.

Lage Die Einöde liegt nördlich des Rosenbergs (). Ein Anliegerweg führt 400 Meter südlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die westlich nach Stein bzw. östlich an der Weidelwangermühle vorbei nach Weidlwang zur Staatsstraße 2162 verläuft.

Geschichte Der Ort wurde 1119 als „Heroltesreut“ erstmals schriftlich erwähnt. Der Ort gehörte zu den Ausstattungsgütern des Klosters Michelfeld und ist der Lage nach wohl eine späte Ausbausiedlung, die erst zu dieser Zeit erfolgte. Der dem Ortsnamen zugrundeliegende Flurnamen bedeutet Rodung eines Herolds.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 20.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Heroldsreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hainbronn und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Hainbronn zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Heroldsreuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 20 27 25 21 17 16 24 20 16 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 3 2 2 3 2Quelle Dort als Höratsreuth aufgelistet.

Religion Heroldsreuth ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Leonhard (Michelfeld) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Bartholomäus (Pegnitz) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Pegnitz (Stadt) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1119