Der Harrasbach ist ein etwa 4,8 km langer, nördlicher und linker Zufluss der Unteren Bära im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen.

Geographie Verlauf mini|Harrassee Der Harrasbach entspringt auf einer Höhe von ca. im Hölltäle auf der Gemarkung von Deilingen.

Er fließt von dort zunächst nach Nordosten, später nach Süden in einem großen Bogen um den Berg Breithalb und dann weiter in südliche Richtung durch das nur Harres oder Harras genannte Tal. Auf der Fließstrecke nimmt er zahlreiche kleinere Quellbäche sowie die Zuflüsse Wackerstähle und Kesselgraben auf. Nach etwa drei Vierteln der gesamten Fließstrecke fließt der Bach in den künstlich angestauten Harrassee.

Unterhalb des Sees öffnet sich das Tal in das Tal der Unteren Bära. Der Bach passiert den Wehinger Ortsteil Harras im Osten, unterquert die Schmelzlestraße und die Landesstraße 433 und mündet dann auf einer Höhe von von links und Norden in die Untere Bära.

Der 4,8 km lange Lauf des Harrasbachs endet etwa 148 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 31 ‰.

Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet ist rund 8,4 km² groß und gehört naturräumlich gesehen zur Hohen Schwabenalb. Sein höchster Punkt liegt im Westen auf dem Wandbühl auf .

Es grenzt im Norden an das Einzugsgebiet des Neckarzuflusses Schlichem. Dieser Abschnitt ist also Teil der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Donau und Schwarzem Meer diesseits und Rhein und Nordsee jenseits. Im Osten grenzt das Einzugsgebiet des Kohlstattbrunnenbachs an. Im Süden grenzt es an das Einzugsgebiet der Unteren Bära mit ihren Zuflüssen Reichenbach und Stebbach.

Geologisch stehen im gesamten Einzugsgebiet Schichten des Oberjuras an.

Naturschutz und Schutzgebiete Der Harrasbach fließt durch das Landschaftsschutzgebiet Hintere Harrasbachtalwiesen und durch ein Teilgebiet des FFH-Gebiets Großer Heuberg und Donautal und das Vogelschutzgebiet Südwestalb und Oberes Donautal. Eine seiner Quellen, das Neubrünnele bei Tanneck ist als Naturdenkmal Sinterkalkim Harrasbachtal ausgewiesen.

Einzelnachweise LUBW Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Harrasbachs Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Höhe: Höhe ermittelt über WPS-Prozess (Geländehöhe). Länge: Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN). EZG: Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN). Sonstige: Schutzgebiete nach den einschlägigen Layern, Natur teilweise nach dem Layer Biotop.

Andere Belege

Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf:

Weblinks

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