Das Gebäude Gutenbergstraße 16 ist dem Jugendstil zugehörig und war von 1919 bis 1926 ein bewohntes Wohnhaus des Bauhausmeisters Lyonel Feininger (1871–1956).
Geschichte Das Gebäude wurde 1904/05 nach dem Entwurf der Gebrüder Otto Zapfe und Rudolf Zapfe errichtet. Auftraggeber war der Bauunternehmer Gustav Kinne.Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile. Reinhold, Erfurt 2009, S. 735 f. Kinne war auch Auftraggeber des benachbarten Hauses Gutenbergstraße 14. Seit 1906 war es in den Besitz der Familie von FritschAuf den Spuren von René Halkett in Weimar auf Literaturland Thüringen, die dort auch wohnte.https://www.literaturland-thueringen.de/orte/weimar-gutenbergstrasse-16/ Gutenbergstraße 16 auf Literaturland Thüringen Es war praktisch die Entstehungszeit des Hauses. Das Geburtshaus von René Halkett, der dort auch wohnte, ist die Lisztstraße 21. hatte es für die Familie bauen lassen. Es wurde allerdings seit 1918 nicht mehr von der Familie von Fritsch bewohnt.Auf den Spuren von René Halkett in Weimar auf Literaturland Thüringen Das Haus verblieb aber im Besitz der Familie von Fritsch. Letztlich wurde Halkett Vermieter Feiningers, der hier auch sein Atelier hatte.
Bemerkenswert ist das über Eck angeordnete mit Schiefer bedeckte Kuppeldach. Das aus Ziegelmauerwerk gemauerte Gebäude ist teilverputzt mit Stuckteilen in der Mitte der Fassade und unter dem Dachgiebel mit geschwungenem Fachwerk versehen. An der Fassade unten rechts befindet sich auch eine Gedenktafel für Lyonel Feininger. Feininger bewohnte mit seiner Familie die rechte Haushälfte.https://www.weimar.de/kultur/unesco-welterbe/bauhaus/bauhausstaetten/ An dem Gebäude führt der Feininger-Radweg entlang.Auf den Spuren von Lyonel Feininger
Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). (pdf), Stadtverwaltung Weimar, Stand vom 22. Juni 2020.
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Thüringen