mini|Ludwigstraße 28 Das ehemalige Haus des Deutschen Rechts (heute: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität und wirtschaftswissenschaftliche Universitätsbibliothek) bildet unmittelbar vor dem Siegestor den nördlichen Abschluss der ostseitigen Bebauung der Ludwigstraße in München. Es trägt die Hausnummer Ludwigstraße 28. Geschichte Der Bau wurde von 1936 bis 1939 nach Plänen des Architekten Oswald Bieber (1874–1955) für die seit 1933 bestehende Akademie für Deutsches Recht (eine Einrichtung zur Neugestaltung des deutschen Rechtslebens im Sinne des nationalsozialistischen Programms§ 2 des Gesetzes über die Akademie für deutsches Recht vom 11. Juli 1934, RGBl. 1934, S. 605. Österreichische Nationalbibliothek, Historische Rechts- und Gesetzestexte Online, abgerufen am 24. November 2024.) errichtet. Nur einer von ursprünglich geplanten vier Bauabschnitten wurde gebaut.muenchenwiki.de Im Zweiten Weltkrieg wurde er schwer beschädigt (u. a. Verlust des größeren Teils des zweiten ObergeschossesFoto bei Erwin Schleich: Die zweite Zerstörung Münchens. (= Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München. Bd. 100). 2. Auflage. J. F. Steinkopf Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-7984-0530-1, S. 21.Weiteres Foto des Schadensbilds 1944 hier), jedoch nach den Originalplänen wieder aufgebaut.

Bau Der langgestreckte neunzehnachsige und dreigeschossige Walmdachbau mit einem über fünf Fensterachsen reichenden, säulengetragenen Mittelportikus lehnt sich stilistisch an die Architekturformen von Friedrich von Gärtner an. Er ist ein geschütztes Baudenkmal (Denkmalliste D-1-62-000-4116).

Literatur Rüdiger Liedtke: 111 Orte in München auf den Spuren der Nazi-Zeit. Emons Verlag 2018 (Nr. 46), ISBN 978-3-7408-0354-4 (mit Foto vom Richtfest).

Einzelnachweise

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