Kishiwada (, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Osaka auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.
Geschichte Im Mittelalter unterstand der Ort einer Familie mit demselben Namen. Später residierte die Miyoshi dort. Im Jahr 1582 baute Nakamura Kazuuji dort eine Burg, die aber Daimyō Koide nach der Schlacht von Sekigahara erhielt. Anschließend residierten dort von 1619 bis 1640 die Matsudaira (Matsui) und dann bis 1868 die Okabe.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist Kishiwada bekannt für seine Izumi-Baumwolle. In letzter Zeit entstanden Industriekomplexe für Holz, Stahl auf dem vom Meer abgewonnenen Land. Landwirtschaftliche Produkte sind Reis, Zwiebeln und Mandarinen.
Sehenswürdigkeiten
Die bedeutenden Burganlage ist – mit wieder hergestelltem Burgturm – erhalten.
Berühmt ist diese Stadt wegen ihres Danjiri-Festes, das jährlich im September stattfindet. Hierbei werden große Festwagen an langen Seilen durch die Stadt gezogen.
Verkehr Zug: Nankai-Hauptlinie JR Hanwa-Linie
Straße: Hannan-Autobahn Nationalstraße 26,170
Söhne und Töchter der Stadt Hamada Kōsaku (1881–1938), Archäologe Hiroko Koshino (* 1937), Modeschöpferin Junko Koshino (* 1939), Modedesignerin Miki Matsubara (1959–2004), Sängerin Ryō Hatsuse (* 1997), Fußballspieler Sōta Yamamoto (* 2000), Eiskunstläufer Shūhei Kawasaki (* 2001), Fußballspieler
Angrenzende Städte und Gemeinden
Präfektur Osaka Izumi Kaizuka Tadaoka Präfektur Wakayama Kinokawa Katsuragi
Literatur S. Noma (Hrsg.): Kishiwada. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 791. Papinot, Edmond: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8.
Weblinks
mini|Osaka Regional Taxation Bureau Kishiwada Tax Office Habu-cho, Stadt Kishiwada
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