Wilhelm Eduard Aly (* 24. Dezember 1854 in Magdeburg; † 9. Dezember 1901 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1901, Nr. 2323.) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.

Leben und Wirken Aly war ein Nachkomme des Kammertürken Friedrich Aly († 1716). Seine Eltern waren der Kaufmann Friedrich Eduard Aly und seine Ehefrau Auguste Emilie Aly geborene Huhn. Sein älterer Bruder war der klassische Philologe Gottfried Friedrich Aly.

Nach einer juristischen Ausbildung war Aly eine gewisse Zeit als Rechtsanwalt tätig. Von Jean Paul beeinflusst, betätigte er sich zunehmend als Schriftsteller, Erzähler und Humorist.

Er starb unverheiratet und kinderlos 1901 im Carolahaus in Dresden.

Werke (Auswahl) Liebe will keine Meisterin. 1897. Es werde Recht! 1898. Wolkenkuckucksheimer Dekamerone. 1899. Der neue Schwabenspiegel 1900. Geschichten aus Sachsen-Sieben-Indien. 1901.

Literatur Aly, Eduard. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Bd. 1, 1968, Sp. 91.

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