Das Weatherhead Center ist das größte Studiumszentrum für Internationale Angelegenheiten der Harvard-Universität. mini|Das Institutsgebäude in Cambridge

Das Zentrum, Weatherhead Center for International Affairs (engl. WCFIA), ehemals Center for International Affairs (engl. CFIA), ist ein Forschungszentrum für internationale Angelegenheiten. Es ist das größte Forschungszentrum der Fakultät für Kunst und Wissenschaft der Universität Harvard für internationale Angelegenheiten. Eher im deutschen Sprachraum wird es manchmal als Harvard Center for International Affairs bezeichnet.

Geschichte Das Zentrum wurde 1958 von Robert R. Bowie und Henry Kissinger gegründet und erhielt seinen heutigen Namen 1998 nach einer Stiftung von Albert und Celia Weatherhead und der Weatherhead Foundation.

1970 wurde in Harvards Semitischen Museum, in dem sich das Zentrum damals befand, aufgrund der Verbindung des Zentrums zu Henry Kissinger und seinen Forschungstätigkeiten eine Bombe gezündet.

Lage und Leitung Das Zentrum ist im modernen Gebäude des Instituts für Regierungs- und internationale Studien der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) untergebracht. Jedes Jahr beherbergt es ungefähr fünfzehn Stipendiaten, von denen mindestens drei aus den drei Hauptzweigen der Streitkräfte (United States Armed Forces) der Vereinigten Staaten stammen.

Seit 2021 wird das Zentrum von Melani Cammett geleitet.

Frühere Direktoren waren Robert R. Bowie (1957–1972), Raymond Vernon (1973–1978), Samuel P. Huntington (1978–1989), Joseph NYE (1989–1992), Robert D. Putnam (1993–1996), Jorge I. Domínguez (1996–2006), Beth A. Simmons (2006–2013) und Michèle Lamont (2015–2021).

Simmons war die erste weibliche Direktorin des Zentrums.

Weblinks https://www.wcfia.harvard.edu/about

Einzelnachweise

Kategorie:Harvard University