mini|Therese Deecke um 1860, Louis Frowein, Strassburg Therese Deecke, geborene Struve (* 7. Februar 1844 in Lübeck; † 9. Januar 1916 in Freiburg im Breisgau) war eine deutsche Autorin.

Leben Therese Deecke, geboren als Therese Struve in der Lübecker WahmstraßeKlaus Ungerer: Therese Deecke: Mein frühreifes Herz. In: Edition Schelf. 20. Juli 2023, abgerufen am 21. November 2024., war die Tochter des Gemischtwarenhändlers Johann Joachim StruveFamilien-Begebenheiten. Joh. Joach. Struve … In: Lübeckische Anzeigen. 22. Februar 1886, S. , (Todesanzeige, Digitalisat) und einer Bäckerstochter; sie besuchte die Ernestinenschule.Eine Ernestinin kehrt zurück. In: Ernestinenschule.de. September 2023, abgerufen am 20. November 2024. Nach ihrem Abschluss heiratete sie 1861 Wilhelm Deecke. Sie hatten drei Kinder. Der älteste Sohn war der Geologe Wilhelm Deecke. 1870 ging die Familie nach Elberfeld, von 1871 bis 1884 nach Straßburg, wo Deecke zeitweilig als Rektor des Lyceums tätig war, anschließend bis 1889 nach Buchsweiler und ab 1890 nach Mühlhausen, wo Deecke als Rektor am Gymnasium zeitweilig Albert Schweitzer unterrichtete.

Therese Deecke schrieb Prosa, die in Zeitungen, Zeitschriften und Romanreihen veröffentlicht wurde. Für ihre Kinder und Enkelkinder hinterließ sie Lebenserinnerungen, die sie 70-jährig in Straßburg verfasst hatteTherese Deecke: Aus „Lebenserinnerungen für meine Kinder und Enkel“. In: Der Wagen 1961. Ein Lübeckisches Jahrbuch. Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit (Hrsg.), Max Schmidt-Römhild, Lübeck, 1961, S. 149 und die ihr Ururenkel Klaus Ungerer 2023 unter dem Titel Mein frühreifes Herz veröffentlichte.Peter Intelmann: Therese Deecke und Klaus Ungerer – zwei neue Bücher über Lübeck. In: ln-online.de. 8. September 2023, abgerufen am 20. November 2024. Die Welt am Sonntag nannte das Buch einen „sensationellen Archivfund“ und die „Entdeckung des Jahres“. Im November 2024 veröffentlichte Ungerer auch Therese Deeckes Lübeck-Novelle Königin Minna Schmidt.

Werke

Erinnerungsblätter an Emanuel Geibel (1863–1875). 76 Blätter. GSA 96/490 (Signatur), Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv, (unveröffentlicht)

Einzelnachweise

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