Conrad Adam von Schickfuß und Neudorff (geb. 2. Oktober 1708 in Petersdorf (Schlesien); gest. 27. Februar 1760) war ein preußischer Landrat.
Leben mini|130px|Stammwappen derer von Schickfus und Neudorff.
Conrad Adam von Schickfuß und Neudorff war Angehöriger des schlesischen Briefadelsgeschlechts Schickfus und Neudorff. Er war der Sohn von Leopold Deodat von Schickfuß und Neudorff (1670–1726), Erbherr mehrerer Güter, Landesältester in Nimptsch und dessen Ehefrau Anna Eleonore Elisabeth (1677–1718), geb. von Heugel. 1754 fand Conrad Adam von Schickfuß und Neudorff erstmals Erwähnung als Deputierter, bevor er im Oktober 1756 zum Nachfolger von Hans Melchior von Senitz-Rudelsdorff als Landrat des Kreises Nimptsch ernannt wurde. Das Amt als Landrat übte er bis 1758 aus, Nachfolger wurde noch im gleichen Jahr Carl Friedrich von Pfeil und Klein-Ellguth.
Persönliches Conrad Adam von Schickfuß und Neudorff war Erbherr auf Petersdorf, Royn und Ober Johnsdorf und war zwei Mal verheiratet. In erster Ehe war er seit dem 10. November 1728 mit Johanna Barbara († 1743), geb. von Rheder(n) aus dem Haus Bohrau, verheiratet. In zweiter Ehe vermählteJohann Moitz von Prillwitz: Als der Hoch-Wohlgebohrne Herr, Herr Adam Conrad von Schickfuß ... Mit ... Fräulein Sylvia Beata Paczensky von Tenczin, Sein ... Hochzeit-Festin Anno 1743. den 6ten Martii zu Minitz ... celebrirte ... Verlag und Druck bey Gottfried Tramps sel. hinterlaßnen Wittwe, Brieg 1743. er sich am 6. März 1743 mit Sylvia Beate (1722–1779), geb. von Paczensky und Tenczin. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: Karl Christian Ehrenfried von Schickfuß und Neudorff (1744–1805) und Juliane Beate Sophie von Schickfus(s) (1746–1816), verheiratetVgl. Hans von Schack, Max Bär (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Grafen und Herren von Schack. Band II: Die Prillwitzer Linie. Art. VI: Der Jürgenzweig. Verlag der Stillerschen Hofbuchhandlung (J. Ritter), Schwerin/Trier/Stettin Dezember 1895, S. 93. Anm. 344 a). mit Christian Daniel von Busse aus dem Haus Herrenlauersitz.
Literatur Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85, K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 864. Hans Jessen: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Band XVIII-Universität Breslau, In: Göttinger Arbeitskreis. Nr. 141, Duncker & Humblot, Berlin 1973, ISBN 3-428-03053-2, S. 112. Alexander von Dachenhausen: Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1882. Jahrgang 7, Buschak & Irrgang, Brünn/Wien November 1881, S. 452.
Einzelnachweise
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