mini|Logo Deutscher Kamerapreis Der Deutsche Kamerapreis ist eine vom Westdeutschen Rundfunk, der Stadt Köln und der Deutschen Gesellschaft für Photographie gestiftete Auszeichnung, mit der seit 1982 herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kameraarbeit für Film und Fernsehen geehrt werden. Seit dem Jahr 1990 werden auch szenische und dokumentarische Schnittleistungen ausgezeichnet. Bis zum Jahr 2000 ist dieser Preis im zweijährlichen Turnus vergeben worden. Ab dem Jahr 2001 wird er jährlich veranstaltet. mini|Laudatoren und Preisträger des Deutschen Kamerapreises 2018
Für die Bereiche Kamera und Schnitt ist der Deutsche Kamerapreis im Laufe der Jahre in diversen und teilweise von Jahr zu Jahr modifizierten Kategorien verliehen worden. Zu den bedeutendsten zählen die Kategorien Spielfilm und Fernsehfilm sowie die Auszeichnung mit dem Titel „Ehrenkameramann“ (seit 1994). Außerdem werden Lobende Erwähnungen ausgesprochen sowie Förderpreise vergeben.
Seit 2022 wird die Verleihung des Preises von Mona Ameziane moderiert.
Geschichte
Der Verein Deutscher Kamerapreis Köln e. V. wurde im Dezember 2002 gegründet, seine Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Bereits in den späten 1970er-Jahren entstand die Idee zu einem Preis, der die Leistung von Bildgestaltern angemessen würdigen und ihre Arbeiten in den Mittelpunkt rücken sollte. Die Rahmenbedingungen für einen solchen Wettbewerb entwickelte die Arbeitsgruppe „Kölner Kamerapreis“, der unter anderem Vertreter der Stadt Köln, des Westdeutschen Rundfunks und des Zweiten Deutschen Fernsehens angehörten.
Preisträger des Ehren-Kamerapreises für das Lebenswerk mini|Birgit Gudjonsdottir, 2018 mini|Preisträger 2026
Weitere Preisträger (Auswahl)
1982: Jürgen Martin in der Kategorie Kamera Spielfilm (Sonderpreis) für Céleste 1984: Robby Müller in der Kategorie Kamera Spielfilm für Paris, Texas 1992: Karin Nowarra in der Kategorie Szenischer Schnittpreis für Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau? 1992: Elfi Kreiter in der Kategorie Nichtszenischer Schnittpreis für Pére Aristide – Letzte Chance für Haiti 1992: Klaus Kirchberg in der Kategorie Kamera Bericht für Radsport in Belgien 2003: Jürgen Carle in der Kategorie Kamera Fernsehfilm für Tatort: 1000 Tode 2004: Rainer Klausmann in der Kategorie Kamera Kinospielfilm für Gegen die Wand 2005: Patricia Rommel in der Kategorie Schnitt Fernsehfilm für Kammerflimmern 2006: Hansjörg Weißbrich in der Kategorie Schnitt Kinospielfilm für NVA 2007: Theo Bierkens in der Kategorie Kamera Kinospielfilm für Der Liebeswunsch 2007: Uta Schmidt in der Kategorie Schnitt Kinospielfilm für Vier Minuten 2008: Tom Fährmann in der Kategorie Kamera Kinospielfilm für Ulzhan – Das vergessene Licht 2008: Maximilian Plettau in der Kategorie Kamera Dokumentarfilm für Comeback 2008: Michael Wiesweg in der Kategorie Kamera Fernsehfilm für Das Gelübde 2008: Mona Bräuer in der Kategorie Schnitt Dokumentarfilm für Am Limit 2008: Philipp Thomas in der Kategorie Schnitt Fernsehfilm für Teenage Angst 2008: Uta Schmidt in der Kategorie Schnitt Fernsehfilm für Bella Block: Reise nach China 2012: Markus Förderer in der Kategorie Kamera Kinospielfilm für Hell 2012: Peter Zeitlinger in der Kategorie Kamera Fernsehfilm für Verfolgt – Der kleine Zeuge 2012: Andreas Menn in der Kategorie Schnitt Kinospielfilm für Hell 2013: Thomas Benesch in der Kategorie Kamera Fernsehfilm für Mord in Eberswalde 2013: Benedict Neuenfels in der Kategorie Kamera Kinospielfilm für Das Wochenende 2014: Hansjörg Weißbrich in der Kategorie Schnitt Kinospielfilm für Traumland 2014: Ulrike Tortora in der Kategorie Schnitt Dokumentarfilm für Der Kapitän und sein Pirat 2018: Sorin Dragoi für Todeszug in die Freiheit.Preisträger, abgerufen am 11. April 2020. 2021: Christine A. Maier in der Kategorie Beste Kamera / Spielfilm für Quo Vadis, Aida? 2021: Michael Auer und Xenja Kupin in der Kategorie Schnitt Dokumentation für Der Fall Wirecard – Von Sehern, Blendern und Verblendeten 2022: Max Preiss in der Kategorie Beste Kamera / Spielfilm für Niemand ist bei den Kälbern 2022: Joana Scrinzi in der Kategorie Bester Schnitt / Spielfilm für Große Freiheit 2026: Stefan Neuberger in der Kategorie Kamera Kinodokumentarfilm für Mit Ästen bis zum Himmel
Weblinks
Der Deutsche Kamerapreis in der Internet Movie Database (mit allen Preisträgern) Internetpräsenz des Deutschen Kamerapreises
Einzelnachweise
Kategorie:Filmpreis (Deutschland) Kategorie:Fernsehpreis (Deutschland) Kategorie:Westdeutscher Rundfunk Kategorie:Auszeichnung (Köln) Kategorie:Erstverleihung 1982