mini|Arnold Böcklin: Im Spiel der Wellen Im Spiel der Wellen ist ein Gemälde des Schweizer Malers Arnold Böcklin aus dem Jahr 1883.
Im Jahr 1888, auf der internationalen Ausstellung in München, kaufte es der Baron Jan Wendelstadt auf Neubeuern von Fritz Gurlitt für 18.000 Mark und stiftete es der Neuen Pinakothek in München, in deren Besitz es sich bis heute befindet.
Beschreibung
Entstehung Böcklins Anstoß für die Idee dieses Bildnisses gab ihm der mit ihm befreundete Tiefseeforscher Anton Dohrn auf einem Badeausflug auf der Insel Ischia mit Böcklin, Dohrn und dessen Familie. Böcklin hatte beobachtet, wie Dohrn nach einem langen Tauchgang beim plötzlichen Auftauchen „die Damen“ (wohl seiner Familie) erschreckte. Er übertrug die Szenerie in seiner Phantasie auf Meeresdämonen.
Zweites Bild
Im Sommer 1900 malte Böcklin in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Carlo Böcklin eine Kopie des Bildes, die in der Wohnung des Schriftstellers Ludwig Ganghofer hing. Die Kopie wurde im Jahr 1912 restauriert. Später ersteigerte es die Kunsthalle Krems für 4.025 britische Pfund. Von Mai bis Oktober 1995 war es in der Ausstellung Wasser und Wein in der Kunsthalle Krems ausgestellt.
Rezeption mini|U-Bahnhof Königsplatz, München Bildnis an der Wand des Münchner U-Bahnhofs Königsplatz Eines der vier Bezugselemente in Vier Tondichtungen nach A. Böcklin von Max Reger. Teil III von: Drei Böcklin-Phantasien für großes Orchester – op. 53 von Felix Woyrsch
Literatur Franz Hermann Meissner: Arnold Böcklin. Hamburg 2011. S. 96–98. (Online) Max Lehrs: Arnold Böcklin – Ein Leitfaden zum Verständnis seiner Kunst. München 1897. S. 42–43. (Online) Arnold Böcklin. Im Spiel der Wellen. In: Ludwig Pietsch: Die Malerei auf der Münchener Jubiläums-Kunst-Ausstellung 1888. S. 118–120. (Online)
Weblinks
Arnold Böcklin (1827-1901). Im Spiel der Wellen, 1883
Einzelnachweise
Kategorie:Gemälde (19. Jahrhundert) Kategorie:Gemälde von Arnold Böcklin Kategorie:Griechische Mythologie in der bildenden Kunst Kategorie:Marinemalerei