Philipp Carl Anton von Groschlag zu Dieburg (auch Diepurg) (* 5. August 1691; † 19. Februar 1757 in Wetzlar) war Präsident des Reichskammergerichts zu Wetzlar.
Familie Der Freiherr Philipp Carl Anton entstammte dem alten Adelsgeschlecht derer von Groschlag. Sein Vater war Johann Philipp Ernst von Groschlag zu Dieburg (* 17. Juli 1650 in Dieburg; † 8. September 1716 Schloss Stockau, Dieburg) und Freiin Anna Helene von Wambolt zu Umstadt (1657–1722). Er war mit Maria Philippina Franzisca Freiin von Bicken ab 1723 verheiratet und hatte mit ihr zwei Kinder: Friedrich Carl Willibald (1729–1799), der später vor allem als Diplomat tätig war, und Philippine Gabriele Sophie Dorothea Auguste Josepha (1739–1824).
Wirken Groschlag zu Dieburg studierte Rechtswissenschaften und trat anschließend in die Dienste von Kurmainz. Dort stieg er zum Wirklichen Geheimen Rat, Konferenzminister, Hofgerichtspräsidenten und Direktorialgesandten bei den assoziierten Kreisen auf. 1743 wechselte er zum Reichskammergericht, an dem er bis zu seinem Tod 1757 das Amt des römisch-katholischen Präsidenten (Vorsitzender eines Senats) bekleidete.
Literatur Sigrid Jahns: Das Reichskammergericht und seine Richter: Teil 2. Biographien, 2003, S. 678.
Einzelnachweise
Philipp Carl Anton Kategorie:Präsident am Reichskammergericht Kategorie:Freiherr Kategorie:Geboren 1691 Kategorie:Gestorben 1757 Kategorie:Mann