Dreißig Jahre an der Peitsche ist ein deutsches Dokudrama aus dem Jahr 2024 von Rosa von Praunheim über das Leben der Berliner Domina Lady MacLaine.

Handlung Entfremdet vom bürgerlichen und emotional unterkühlten Elternhaus landet die junge Tina im Berliner Glücksspiel- und Rotlichtmilieu. Um ihre Alkohol- und Spielsucht zu finanzieren, wird sie Domina. Fortan kennt man sie in der BDSM- und Sexarbeiterszene als Lady MacLaine.

Notizen Der Kinofilm hatte seine Uraufführung 2024 bei den Hofer Filmtagen und wurde im selben jahr unter anderem beim Pornfilmfestival Berlin aufgeführt.

Im Fernsehen lief der Film erstmals 2026 auf Arte.

Rezeption Der Filmkritiker Holger Twele schrieb: „Der von großer Sympathie und vor allem von Respekt getragene Film lässt das Leben der in Berlin lebenden Domina Lady MacLaine in nachinszenierten Spielszenen Revue passieren.“ (Weltexpresso) Eine „außergewöhnliche Lebensgeschichte voll persönlicher Krisen, Spielsucht, und der Sehnsucht nach Glück.“ (kinokino) Das Pornfilmfestival Berlin kündigte den Film wie folgt an: „Im Rosa von Praunheim-typischen Doku-Fiction-Stil porträtiert der legendäre schwule Berliner Filmemacher seine Nachbarin, die jahrzehntelang im Bezirk Wilmersdorf als professionelle Domina arbeitete. Während die reale Lady MacLaine authentisch und witzig über ihr Leben und Arbeiten reflektiert, wird dieses in Spielszenen eindrücklich nacherzählt.“

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Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmbiografie Kategorie:Filmtitel 2024 Kategorie:Rosa von Praunheim Kategorie:BDSM im Film