mini|Die Bruchstücke des Findlings Schwedenstein Die Schwedensteine sind Bruchstücke des Findlings Schwedenstein in der ostwestfälischen Stadt Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte Im Jahr 1960 wurde beim Aushub einer Baugrube im Lüttnants Feld im Bad Oeynhausener Ortsteil Lohe ein Findling im Geschiebelehm gefunden. Der Stein kam vermutlich vor etwa 200 000 Jahren mit dem Eis der Saale-Kaltzeit aus Skandinavien. Daher erhielt er den Namen „Schwedenstein“. Das damals in Minden stationierte Pionier-Bataillon 110 transportierte den Fund ab. An einer Weggabelung im etwa 200 m weiter westlich gelegenen Landschaftspark Siekertal wurden vier Bruchstücke des vermutlich bei seiner Bergung zerbrochenen Steins aufgestellt.

Beschreibung Der Schwedenstein war ein Gneis. Das Naturdenkmal wird beschrieben als ein mit rötlichbraunen und gelblichweißen Feldspäten durchsetzter heller, grobkörniger Granit. Das ursprüngliche Gewicht wird auf etwa 57 t geschätzt. Das manchmal auch einfach „Schwedenstein“ genannte größte Bruchstück hat bei einem Umfang von 9 m und einer Höhe von 2,0 m ein Volumen von 12,4 m³. Daraus ergibt sich bei einer Dichte von 2,6 t/m³ eine geschätzte Masse von 32,2 t. Die Bruchstücke wurden auf der Seite liegend platziert, so dass auch die glattgeschliffene Unterseite des Findlings zu sehen ist.

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Einzelnachweise

Kategorie:Findling in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Naturdenkmal im Kreis Minden-Lübbecke Kategorie:Geographie (Bad Oeynhausen)