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Masisi () ist ein Territorium in der Provinz Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Geographie Masisi hat eine Fläche von 4734 km². Im Südosten grenzt es an den Kiwusee. Nachbarterritorien bzw. Städte sind im Westen Walikale, im Nordosten Rutshuru, im Südosten Nyiragongo und die Stadt Goma sowie im Süden Kalehe in der Provinz Sud-Kivu. Innerhalb Masisis liegt die gleichnamige Stadt Masisi und am Nordwestufer des Kiwusees die Stadt Sake. Der Osten von Masisi liegt im Nationalpark Virunga.
Die wichtigsten Flüsse, die durch Masisi verlaufen, sind der Luholu, Luashi, Mbiti, Mweso und Osso.
Bevölkerung Die Bevölkerung in Masisi setzt sich aus Hutu (50 %), Bahunde (20 %), Tutsi (10 %), Batembo (10 %), Bakumu (5 %) und Twa (5 %) zusammen. Es wird vor allem Swahili (56 %) gesprochen sowie darüber hinaus Hunde (20 %), Kinyarwanda (15 %), Nande (2 %) und im Süden Tembo (2 %).
Geschichte Bis 1954 war das Territorium Walikale ein Teil des Masisi-Territoriums. Am 4. Januar 2025 wurde die Hauptstadt Masisi von der Rebellengruppierung M23 eingenommen. Das Bergwerksunglück von Rubaya ereignete sich am 26. Januar 2026.
Verkehr Am Ufer des Kiwusees entlang verläuft die Fernstraße N2.
Wirtschaft Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft und Bergbau. In größerem Umfang werden Tee, Kaffee und Chinarinde angebaut. Masisi ist zudem reich an Mineralen wie Coltan, Turmalin und Kassiterit. Die größten Abbaustätten befinden sich in Rubaya und Ngungu.
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Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Demokratische Republik Kongo) Kategorie:Nord-Kivu Kategorie:Territorium in der Demokratischen Republik Kongo