Manfred Schüler (* 30. März 1935; † 2001) war ein deutscher Eisschnellläufer.
Werdegang Schüler, der für den SC Einheit Berlin startete, nahm von 1955 bis 1978 an internationalen Wettbewerben teil und wurde im Jahr 1961 DDR-Meister im Mini-Mehrkampf. Bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1957 in Östersund belegte er den 30. Platz und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1958 in Eskilstuna den 28. Rang im Großen Vierkampf. In der Saison 1959/60 siegte er bei internationalen Wettbewerben in Kiruna zweimal über 500 m sowie einmal in Davos über 1500 m und nahm dort bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1960 teil, wobei er nach drei von vier Läufen ausschied. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1960 im Squaw Valley, lief er auf den 24. Platz über 500 m und auf den 18. Rang über 1500 m. Letztmals bei einer Mehrkampfweltmeisterschaft startete er im folgenden Jahr in Göteborg, wobei er den 22. Platz im Großen Vierkampf errang.
Erfolge Olympische Winterspiele 1960 Squaw Valley: 18. Platz 1500 m, 24. Platz 500 m
Mehrkampf-Weltmeisterschaften 1957 Östersund: 30. Platz Großer Vierkampf 1961 Göteborg: 22. Platz Großer Vierkampf
Mehrkampf-Europameisterschaften 1958 Eskilstuna: 28. Platz Großer Vierkampf Persönliche Bestzeiten Disziplin Zeit Datum Ort 500 m 41,6 s 13. Januar 1973 Davos 1000 m 1:26,0 min 14. Januar 1973 Davos 1500 m 2:16,1 min 12. März 1960 Kiruna 3000 m 4:55,0 min 12. März 1960 Kiruna 5000 m 8:37,5 min 22. Januar 1961 Jekaterinburg 10.000 m 18:32,3 min 24. Januar 1962 Geising
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