Die Flatow-Oberschule ist eine Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe und einem Internat in der Birkenstraße 11 im Ortsteil Köpenick des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick. Sie hat den Status einer Eliteschule des Sports und einer Eliteschule des Fußballs, die aus der Kinder- und Jugendsportschule „Paul Gesche“ entstand. Sie gehört zum Olympiastützpunkt Berlin. mini|hochkant=0.7|Zur Flatow-Oberschule gehörendes Internat im Gebäude des Sportamtes des Bezirks Treptow-Köpenick
Geschichte Die ehemalige Kinder- und Jugendsportschule Wasserfahrsport (seit 1989 Kinder- und Jugendsportschule „Paul Gesche“)Sportschule erhielt Namen "Paul Gesche". In: Neues Deutschland, 8. März 1989, S. 8; online. war nach dem von den Nazis ermordeten kommunistischen Widerstandskämpfer Paul Gesche benannt. Sie erhielt 1991 den Namen Flatow-Gymnasium und wurde später in eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe umgewandelt.
Die Schule wurde nach den Brüdern Alfred und Gustav Flatow benannt, die beide als Geräteturner Goldmedaillengewinner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen waren. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und kamen 1942 im KZ Theresienstadt ums Leben.
Die Oberschule hat sich auf Kanusport, Rudern, Segeln, BMX-Freestyle und Fußball spezialisiert. Sie gilt als Schule besonderer pädagogischer Prägung mit dem Schwerpunkt Sport. Im Jahr 2009 wurde die Schule vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Titel Eliteschule des Jahres ausgezeichnet. Jährlich veranstaltet die Schule den „Flatow Cup“ an der Regattastrecke Berlin-Grünau.
Im Schuljahr 2025/26 hat die Schule 285 Schüler. Von ihnen haben 8,1 Prozent eine nichtdeutsche Herkunftssprache.
Ehemalige Schüler (chronologisch nach Geburtsjahr) Nachfolgend einige bekannte Schülerinnen und Schüler der Flatow-Oberschule bzw. der KJS Paul Gesche: Britta Oppelt (* 1978), Ruderin Oliver Igel (* 1978), Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick Martin Sauer (* 1982), Ruderer Tim Bendzko (* 1985), Musiker Norman Bröckl (* 1986), Kanute Julia Richter (* 1988), Ruderin Marcus Groß (* 1989), Kanute Debora Niche (* 1991), Kanutin Steven Skrzybski (* 1992), Fußballspieler Björn Jopek (* 1993), Fußballspieler Lisa Jahn (* 1994), Kanutin Tom Kierey (* 1994), Kanute Tim Hecker (* 1997), Kanute Jacob Schopf (* 1999), Kanute Lara Lessmann (* 2000), BMX-Fahrerin
Gebäude Das Gebäude wurde 1955 errichtet. Die Schule war zunächst als „FDJ-Schule“ bekannt und später eine Sonderschule der SED-Bezirksparteischule Friedrich-Engels. Nach der Wende im Jahr 1990 zog die Kinder- und Jugendsportschule „Paul Gesche“ ein.
Weblinks Website der Schule Eintrag im Berliner Schulverzeichnis
Einzelnachweise
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