mini|200px|zwischen 1880 und 1900

(* 18. Juni 1840 in , Australien; † 11. November 1916 in , Region , Neuseeland) war eine neuseeländische sozial engagierte Frau.

Frühes Leben wurde am 18. Juni 1840 als älteste Tochter von und dem Kommandant eines Zollschiffes, , in geboren. 1842 zog die Familie nach in Neuseeland, wo Vater eine Anstellung beim Zoll bekommen konnte.

Neuseeland 1849 zog die Familie dann nach Wellington, wo ihr Vater zunächst Steuereinnehmer wurde und 1851 Mitglied des . Über Kindheit und Schulbildung ist nichts bekannt. In lernte kennen, der 1861 zum Ingenieur der Provinz ernannt wurde. Sie heirateten am 22. November 1865 in der in und nahm den Namen ihres Mannes an. Fünf Jahre später zogen sie nach , wo sie, während ihr Haus gebaut wurde, über eine Zeit lang in einem Vermessungszelt leben mussten. In brachte sie fünf Töchter und fünf Söhne zur Welt.

1889 zog sie mit ihrem Ehemann und den Kindern nach , wo ihr Mann in den Ruhestand ging. In zählte ihre Familie schnell zur gesellschaftlichen Elite. wurde Präsidentin der örtlichen Sektion der . Sie wurde Mitglied des Verwaltungsausschusses für die -Ausstellung im Jahr 1894, die Geld für das Museum der Stadt einbringen sollte, arbeitet im Waisenhaus von mit, das im August 1889 als protestantisches aber konfessionslos organisierte Heim eröffnet wurde und wurde Leiterin von zwei anglikanischen Sonntagsschulen und stiftete Land für die Gründung des .

setzte sich für das Recht von Frauen ein, am öffentlichen Leben teilzunehmen und wurde das erste weibliche Mitglied eines örtlichen Krankenhausausschusses. 1896 kandidierte sie für den Stadtrat von , schaffte es aber nicht gewählt zu werden. Zu groß waren die Vorbehalte, Frauen mehr Rechte und Einfluss in die Politik zu gewähren. Trotz Einwände einiger Ratsmitglieder konnte sie aber für die Jahre 1897 und 1898 wenigstens als Vertreterin des Krankenhausausschusses der Bezirke und tätig werden. 1899 zog sie sich von der Position zunächst zurück, weil sie es schwierig fand, als einzige weibliche Stimme etwas erreichen zu können. 1903 übernahm sie dann doch noch einmal die Position eines Mitglieds des Krankenhausausschusses und setzte sich in dem Gremium für eine bessere Ausbildung von Krankenschwestern und für bessere Bedingungen einem Altersheim ein, in dem sie in den 1890er Jahren zur offiziellen Besucherin ernannt worden war. 1910, als die Mitglieder des Krankenhausausschusses zum ersten Mal gewählt und nicht nominiert wurde, war ihre Kandidatur erfolglos und sie zog sich von der Politik zurück.

verstarb am 11. November 1916 in .

Sie unterstützte stets die Beteiligung von Frauen an kirchlichen und schulischen Angelegenheiten, trat für die Prohibition ein und war Verfechterin für das Frauenwahlrecht. Doch sie war auch der Meinung, dass es für Frauen in Bezug auf öffentliches Handeln Grenzen geben sollte und forderte als Frau von gesellschaftlichem Rang eine Freiheit für ihresgleichen, die sie nicht so gerne für alle gelten lassen wollte.

Literatur

Einzelnachweise

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