Wigbert Löer (* 1972 in Soest) ist ein deutscher Sachbuchautor und Journalist.
Leben Löer wurde 1972 in Soest geboren und begann bei der Westfalenpost, studierte Politikwissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen und besuchte die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Er arbeitete als Redakteur und Reporter viele Jahre für das Magazin STERN, befasste sich dort vor allem mit Politik und Sport und zählte zum Investigativ-Team der Redaktion. Ab 2019 recherchierte er einige Jahre für die ARD-Dopingredaktion. Löer veröffentlichte verschiedene Sachbücher bei renommierten Verlagen. Sein Buch „Geld Macht Politik“ (mit Oliver Schröm) schaffte es in die Top 20 der Bestsellerliste des Spiegel. Löer gewann verschiedene Journalistenpreise. Inzwischen ist er vorwiegend als Autor von Sachbüchern und als Entwickler von Autobiografien tätig.
Bücher mit Cornelia Hoppe: Säuferkind, Ullstein, 2024 mit Nicolas Boudaghi, Alexander Leschik: Im Bann der AfD. Chats, Worte, Taten – zwei Kronzeugen berichten. Europa Verlag, 2021 mit Hajo Seppelt: Feinde des Sports, Econ, 2019 mit Maik Meuser, David Schraven: Die Mafia in Deutschland, Econ, 2017 mit Oliver Schröm: Geld Macht Politik, Droemer, 2014 mit Rainer Schäfer: René Schnitzler – Zockerliga. Ein Fußballprofi packt aus, Gütersloher Verlagshaus, 2011 mit Jörg Börjesson: Muskelmacher. Mein gefährliches Spiel mit dem Körper, Econ, 2011 Nicht nur La Belle. Das Leben der Cordula Grundmann, 2003, Books on Demand
Auszeichnungen 2023: Otto-Brenner-Preis (1. Platz, gemeinsam mit H. Seppelt, J. Winterfeldt, P. Wozny) 2020: Journalist des Jahres (Kategorie Sport, gemeinsam mit Team ARD-Dopingredaktion und Correctiv) 2018: Reporter-Preis (nominiert, Kategorie Investigation, gemeinsam mit Marta Orosz) 2014: Henri-Nannen-Preis (Shortlist, Kategorie Investigation)
Weblinks Literatur von Wigbert Löer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Homepage
Einzelnachweise
Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Mann