Die 11. Kavallerie-Brigade war ein Großverband der Preußischen Armee.
Geschichte Die 11. Kavallerie-Brigade wurde am 5. November 1816 als Kavallerie-Brigade der Truppen-Brigade in Breslau aufgestellt, am 5. September 1818 in Kavallerie-Brigade der 11. Division und am 22. Dezember 1819 in 11. Kavallerie-Brigade umbenannt. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges war sie Teil der 11. Division, die dem VI. Armee-Korps in Breslau zugeordnet war. Während des Krieges unterstand sie bis zum 23. März 1918 der 5. Kavallerie-Division, die zum Höheren Kavallerie-Kommando Nr. 1, befehligt von General Götz von König, gehörte.The Prussian Machine: Höhere Kavallerie-KommandeureDigitalisat
Gliederung 1820 bis 1851 Leib-Kürassier-Regiment „Großer Kurfürst“ (Schlesisches) Nr. 1 und Husaren-Regiment „von Schill“ (1. Schlesisches) Nr. 4 1852 bis 1859 Wie vor, zusätzlich 1. schweres Landwehr-Reiter-Regiment und 4. Landwehr-Husaren-Regiment 1860 bis 1861 Wie vor, zusätzlich 2. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr.7 1862 bis 1867 Schlesisches Kürassier-Regiment Nr.1, 2. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr.8 , 1. Schlesisches Husaren-Regiment Nr.4, 1. schweres Landwehr-Reiter-Regiment, 4. Landwehr-Husaren-Regiment 1868 bis 1913 Wie vor, ohne Landwehr-Regimenter 1914 Leib-Kürassier-Regiment Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr.1 und Dragoner-Regiment König Friedrich III (2. Schlesisches) Nr.8 Kriegsgliederung 1914 Wie vor
Deutscher Krieg 1866
Im Krieg Preußens gegen das Kaisertum Österreich nahm die Brigade unter Führung des Generals |Louis Ernst Eduard von Borstell an den Kämpfen teil.
Deutsch-Französischer Krieg 1870/1871
Im Krieg gegen Frankreich war die Brigade im Verband der 11. Division an den Kampfhandlungen beteiligt.
Erster Weltkrieg
Mit Beginn des Krieges war die Brigade im Verband der 5. Kavallerie-Division an den Kämpfen an der Westfront beteiligt, bis sie Ende Oktober 1914 an die Ostfront verlegt wurde und dort bis zum Kriegsende verblieb. Zu den Kampfhandlungen, Gefechten und Schlachten siehe Kampfgeschehen der 5. Kavallerie-Division.
Brigadekommandeure Name DatumDermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 205 f.Friedrich von La Roche-Starkenfels24. September 1815 bis 17. Juni 1825Friedrich Wilhelm Prinz zu Hessen-Kassel-Rumpenheim18. Juni 1825 bis 12. November 1834Johann Christoph von Gravenitz13. November 1834 bis 24. März 1841Friedrich von Pückler25. März 1841 bis 6. März 1848Hans von Auerswald7. März 1848 bis 13. Oktober 1848Hans Rudolf von Bischoffswerder14. Oktober 1848 bis 29. Oktober 1856Eugen Erdmann von Württemberg30. Oktober 1856 bis 26. November 1857Wilhelm von Tümpling27. November 1857 bis 27. Januar 1863Louis Ernst Eduard von Borstell28. Januar 1863 bis 12. Dezember 1866Friedrich von Baumbach13. Dezember 1866 bis 21. Januar 1874Karl von Oppen22. Januar 1874 bis 8. Oktober 1880Heinrich XIII. Reuß zu Köstritz9. Oktober 1880 bis 11. Juni 1886Theodor Graf von Richthofen12. Juni 1886 bis 21. März 1889Friedrich von Merckel22. März 1889 bis 17. Januar 1891Ludwig Hartwig gen. v. Naso18. Januar 1891 bis 17. Juni 1896Wilhelm Graf von Moltke18. Juni 1896 bis 15. Juni 1901Kuno von Moltke16. Juni 1901 bis 13. November 1903Matthias von Köller14. November 1903 bis 1. Juli 1908Friedrich Wilhelm von Pfeil und Klein-Ellguth2. Juli 1908 bis 16. Dezember 1908Otto von Garnier17. Dezember 1908 bis 17. Februar 1913Albin von Wentzky und Petersheyde18. Februar 1913 bis 6. Oktober 1915Arthur von Lupin7. Oktober 1915 bis 16. April 1917Alexander von Poten17. April 1917 bis 7. Mai 1918Feodor von Müller8. Mai 1918 bis Kriegsende
Literatur
Einzelnachweise
Kavalleriebrigade :11 Kavalleriebrigade :11