In der Saison 2024/25 sind die Regionalligen Nord, Ost und Nordrhein-Westfalen sowie diesen gleichgestellt die Baden-Württemberg- und Bayernliga die vierthöchsten Ligenstufen im deutschen Eishockey.
Regionalliga Nord
Die Regionalliga Nord für Mannschaften aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wird federführend vom Niedersächsischen Eissport-Verband (NEV) für den sogenannten Nordverbund, bestehend aus den Landesverbänden der beteiligten Bundesländer, durchgeführt.
Teilnehmer Nicht mehr dabei ist der Vorsaisonabsteiger ERC Wunstorf Lions. Neu hinzugekommen ist der Aufsteiger Crocodiles Hamburg. Absteiger aus der Oberliga Nord gab es nicht. Meister EC Harzer Falken verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga Nord.
Modus Die teilnehmenden Mannschaften spielten vom 11. Oktober 2024 bis 16. Februar 2025 in einer 1,5fach-Runde acht Teilnehmer für die Play-offs aus. Diese werden im Modus „Best-of-Three“ (Finale Best-of-Five) ausgetragen. Der Sieger steigt als Meister der Regionalliga Nord in die drittklassige Oberliga Nord auf. Für Platz neun nach der Hauptrunde war eine Relegation (Hin- und Rückspiel) gegen den Meister der Verbandsliga Nord um den Ligaverbleib vorgesehen. Nach Abschluss der Hauptrunde wurde jedoch entschieden, dass diese Relegationsspiele nicht stattfinden würden. Der HSV verbleibt dadurch in der Regionalliga.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Harzer Falken (M) 24 17 1 2 4 104:63 +41 55 2. Adendorfer EC 24 16 1 3 4 96:54 +42 53 3. ECW Sande 24 14 2 1 7 108:70 +38 47 4. Crocodiles Hamburg (N) 24 10 3 1 10 70:83 −13 37 5. CE Timmendorfer Strand 24 9 2 4 9 92:91 +1 35 6. Harsefeld Tigers 24 7 3 2 12 95:110 −15 29 7. Salzgitter Icefighters 24 6 3 3 12 100:108 −8 27 8. Weserstars Bremen 24 7 1 0 16 88:122 −34 23 9. Hamburger SV 24 5 1 1 17 63:115 −52 18 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison, (N) = Aufsteiger
Playoffs Die Playoffs werden ab 21. Februar 2025 ausgespielt.
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Harzer Falken – Weserstars Bremen 2-0 5:1 2:1 – Adendorfer EC – Salzgitter Icefighters 2-0 8:1 5:1 –ECW Sande – Harsefeld Tigers 0-2 4:7 2:3 n. V. – Crocodiles Hamburg – CE Timmendorfer Strand 2-1 0:3 3:1 4:3
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Harzer Falken – Harsefeld Tigers 2-0 11:1 3:2 n. V. – Adendorfer EC – Crocodiles Hamburg 0-2 1:3 1:4 –
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Harzer Falken – Crocodiles Hamburg 3-1 3:5 5:4 n. V. 4:3 3:1 –
Regionalliga Ost
Die Regionalliga Ost umfasst Mannschaften der Bundesländer Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und seit 2023 auch eine Mannschaft aus Hessen (Luchse Lauterbach). Ausrichter ist der Sächsische Eissportverband.
Teilnehmer Absteiger aus der Oberliga Nord gab es nicht. Nicht mehr dabei ist der Vorsaisonabsteiger SCC Adler Berlin. Meister FASS Berlin verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga Nord.
Modus Die Hauptrunde wird vom 27. September 2024 bis zum 2. März 2025 ausgetragen. Nach einer 1,5fach-Runde und drei zusätzlichen regionalen Spielen wird in den Play-offs, im Modus „Best-of-Five“, mit vier teilnehmenden Mannschaften der Meister der Regionalliga Ost – und zugleich Aufsteiger in die drittklassige Oberliga Nord – ermittelt. Die Plätze fünf bis acht tragen in zwei Runden, im Modus „Best-of-Three“, Platzierungsspiele aus.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. FASS Berlin (M) 24 20 0 3 1 178:56 +122 63 2. Schönheider Wölfe 24 19 2 0 3 184:63 +121 58 3. Luchse Lauterbach 24 16 1 0 7 141:82 +59 50 4. Chemnitz Crashers 24 14 2 1 7 148:81 +67 47 5. Eisbären Juniors Berlin 24 8 1 1 14 89:132 −43 27 6. Tornado Niesky 24 7 1 0 16 66:157 −91 23 7. ES Weißwasser U23 24 2 1 2 19 57:181 −124 10 8. ESC Dresden 1b 24 2 0 1 21 54:165 −111 7 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison, (N) = Aufsteiger/Neuling
Ein Spiel zwischen Weißwasser und Dresden wurde abgesagt und mit 5:0 für Weißwasser gewertet.
Playoffs Modus „best-of-five“
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 FASS Berlin – Chemnitz Crashers 3-2 6:4 3:6 1:7 5:2 9:2 Schönheider Wölfe – Luchse Lauterbach 3-2 3:7 5:2 3:2 n. V. 1:7 5:1
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 FASS Berlin – Schönheider Wölfe 3-2 2:5 8:4 8:5 3:4 3:2 n. P.
Platzierungsrunde Modus „best-of-three“
Platzierungsrunde 1 Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Eisbären Juniors Berlin – ESC Dresden 1b 2-0 6:2 8:0 – Tornado Niesky – ES Weißwasser U23 2-0 5:2 8:1 –
Spiel um Platz 7 Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 ES Weißwasser U23 – ESC Dresden 1b 0-2 3:4 3:11 –
Spiel um Platz 5 Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Eisbären Juniors Berlin – Tornado Niesky 0-2 3:4 3:10 –
Regionalliga Nordrhein-Westfalen
Der Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW) richtet die Regionalliga nur noch für Nordrhein-Westfalen aus.
Teilnehmer Meister Ratinger Ice Aliens hatte kein Aufstiegsrecht für die Oberliga Nord. Absteiger aus der Oberliga Nord gab es nicht. Neu in der Liga sind die Aufsteiger Grefrath Phoenix, Black Tigers Moers, Grizzlys Bergkamen und die Dinslakener Kobras.
(M) = Meister/Titelverteidiger, (N) = Neu in der Liga (Aufsteiger)
Modus Alle Teilnehmer spielen vom 20. September 2024 bis 9. Februar 2025 eine Einfachrunde. Die besten acht Mannschaften der Hauptrunde qualifizieren sich für die Play-offs, welche im Modus „best-of-three“ im Viertelfinale und „best-of-five“ im Halbfinale und Finale ausgespielt werden. Sieger der Play-offs ist Meister der Regionalliga NRW und sportlich für die Oberliga Nord 2025/26 qualifiziert. Die Plätze neun bis elf spielen mit den Plätzen eins bis fünf der Landesliga im Play-off-Modus „best-of-three“ den Landesligameister NRW aus. Beide Finalisten sind sportlich für die Regionalliga NRW 2025/26 qualifiziert.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Eisadler Dortmund 20 19 0 0 1 158:39 +119 57 2. Ratinger Ice Aliens (M) 20 16 0 1 3 137:38 +99 49 3. ESV Bergisch Gladbach 20 15 1 2 2 101:43 +58 49 4. ERV Dinslakener Kobras (N) 20 12 0 1 7 69:77 −8 37 5. ESV Grizzlys Bergkamen (N) 20 10 2 1 7 67:60 +7 35 6. GSC Moers (N) 20 8 2 0 10 75:72 +3 28 7. Grefrather EG (N) 20 7 2 1 10 61:64 −3 26 8. TuS Wiehl 20 5 0 2 13 42:92 −50 17 9. Neusser EV 20 5 0 1 14 51:98 −47 16 10. EC Bergisch Land 20 3 0 0 17 39:126 −87 9 11. EHC Troisdorf 20 1 2 0 17 39:130 −91 7 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison, (N) = Aufsteiger
Playoffs Modus „best-of-three“ im Viertelfinale, danach „best-of-five“ – Stand 28. Februar 2025
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Eisadler Dortmund – TuS Wiehl 2-0 16:2 5:0 – Ratinger Ice Aliens – Grefrather EG 2-0 10:2 8:0 – ESV Bergisch Gladbach – GSC Moers 2-0 6:3 3:2 – ERV Dinslakener Kobras – ESV Grizzlys Bergkamen 1-2 5:8 9:2 4:5 n. P.
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Eisadler Dortmund – ESV Grizzlys Bergkamen 3-0 7:2 3:0 6:3 – – Ratinger Ice Aliens – ESV Bergisch Gladbach 3-1 1:3 5:2 5:1 2:0 –
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Eisadler Dortmund – Ratinger Ice Aliens 2-3 4:5 n. P. 1:5 4:2 7:1 2:6
Baden-Württemberg-Liga
Die Regionalliga Süd-West wurde wieder in Baden-Württemberg-Liga umbenannt und umfasst das Gebiet des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausrichter ist der Eissport-Verband Baden-Württemberg. Traditionell nimmt auch der EHC Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz an der Liga teil.
Teilnehmer Absteiger aus der Oberliga Süd gab es nicht. Meister HEC Eisbären Heilbronn hat auf sein Aufstiegsrecht verzichtet. Im Rahmen der Umbenennung und Ligaerweiterung kamen zehn Mannschaften hinzu. Gruppe A Schwenninger Fire Wings (N) EHC Zweibrücken Hornets * ESC Hügelsheim 1b (N) Eisbären Balingen (N) Mad Dogs Mannheim Gruppe B SC Bietigheim-Bissingen 1b Black Eagles Reutlingen (N) EC Eisbären Eppelheim (N) Baden Rhinos Hügelsheim Eisbären Heilbronn 1b (N) Gruppe C ESG Esslingen (N) Pforzheim Bisons (N) Stuttgarter EC 1b (N) Mad Dogs Mannheim 1b (N) HEC Eisbären Heilbronn (M) (M) = Meister/Titelverteidiger, (N) = Neu in der Liga (Aufsteiger) * Gastmannschaft aus Rheinland-Pfalz
Modus Die Teilnehmer spielen in drei Staffeln (Gruppe A, B, C) zu je fünf Mannschaften eine Einfachrunde. Die beiden Erstplatzierten sowie die zwei besten Drittplatzierten der Gruppen qualifizieren sich unter Mitnahme der Punkte für eine gemeinsame Meisterrunde. In den Playoffs, die im Anschluss an die Meisterrunde stattfinden, wird der Baden-Württemberg-Meister ermittelt. Das Viertel- und Halbfinale werden im Modus „best-of-three“ und das Finale in „best-of-five“ ausgetragen. Die restlichen Teams jeder Gruppe spielen unter Mitnahme der Punkte eine Pokalrunde im Hin- und Rückspielmodus aus. Die Saison der BWL beginnt am 4. Oktober 2024 und endet spätestens am 6. April 2025.
Gruppenphase Gruppe A Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. EHC Zweibrücken Hornets 8 6 0 0 2 89:15 +74 18 2. Mad Dogs Mannheim 8 6 0 0 2 73:18 +55 18 3. Schwenninger Fire Wings (N) 8 6 0 0 2 66:18 +48 18 4. Eisbären Balingen (N) 8 2 0 0 6 12:72 −60 6 5. ESC Hügelsheim 1b (N) 8 0 0 0 8 10:127 −117 0
Gruppe B Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. ESC Hügelsheim 8 8 0 0 0 54:11 +43 24 2. Black Eagles Reutlingen (N) 8 5 0 1 2 53:26 +27 16 3. SC Bietigheim-Bissingen 1b 8 4 1 0 3 55:28 +27 14 4. Eisbären Heilbronn 1b (N) 8 2 0 0 6 18:51 −33 6 5. EC Eisbären Eppelheim (N) 8 0 0 0 8 10:74 −64 0
Gruppe C Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. HEC Eisbären Heilbronn (M) 8 8 0 0 0 150:3 +147 24 2. Pforzheim Bisons (N) 8 6 0 0 2 55:47 +8 18 3. Stuttgarter EC 1b (N) 8 4 0 0 4 35:49 −14 12 4. ESG Esslingen (N) 8 2 0 0 6 30:58 −28 6 5. Mad Dogs Mannheim 1b (N) 8 0 0 0 8 14:127 −113 0
Meisterrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. ESC Hügelsheim 14 10 2 0 2 74:47 +27 34 2. HEC Eisbären Heilbronn (M) 14 11 0 0 3 118:42 +76 33 3. EHC Zweibrücken Hornets 14 8 1 0 5 85:50 +35 26 4. Mad Dogs Mannheim 14 8 0 2 4 78:53 +25 26 5. Schwenninger Fire Wings 14 7 0 0 7 58:63 −5 21 6. Black Eagles Reutlingen 14 3 0 2 9 54:75 −21 11 7. Pforzheim Bisons 14 3 0 0 11 39:120 −81 9 8. SC Bietigheim-Bissingen 1b 14 2 1 0 11 38:94 −56 8 Endstand am 16. Februar 2025
Pokalrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Stuttgarter EC 1b 12 9 1 0 2 72:43 +29 29 2. Eisbären Balingen 12 8 0 0 4 59:47 +12 24 3. Eisbären Heilbronn 1b 12 7 0 0 5 51:38 +13 21 4. EC Eisbären Eppelheim 12 5 0 2 5 51:49 +2 17 5. ESC Hügelsheim 1b 12 5 1 0 6 52:56 −4 17 6. ESG Esslingen 12 4 1 1 6 56:46 +10 15 7. Mad Dogs Mannheim 1b 12 1 0 0 11 30:92 −62 3
Playoffs Modus „best-of-three“ (Viertel- und Halbfinale), „best-of-five“ (Finale) – Stand 28. Februar 2025
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 ESC Hügelsheim – SC Bietigheim-Bissingen 1b 2-0 5:0 3:2 – Eisbären Heilbronn – Pforzheim Bisons 1-2 2:3 n. P. 6:2 3:7 EHC Zweibrücken Hornets – Black Eagles Reutlingen 2-1 9:4 1:5 8:4 Mad Dogs Mannheim – Schwenninger Fire Wings 2-0 6:2 7:3 –
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 ESC Hügelsheim – Pforzheim Bisons 2-0 6:2 5:1 – EHC Zweibrücken Hornets – Mad Dogs Mannheim 2-1 5:4 2:5 6:4
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 ESC Hügelsheim – EHC Zweibrücken Hornets 3-1 5:1 3:4 n. P. 6:2 5:4 n. V. –
Bayernliga