Wieland Schmidt (* 23. Dezember 1953 in Magdeburg-Ottersleben) ist ein deutscher Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler. In den 1970er und 1980er Jahren galt er als einer der besten Handballtorhüter weltweit.

Karriere mini|links|Sports Walk of Fame in Magdeburg Er bestritt 276 Länderspiele für die DDR. Im Verein spielte er für den SC Magdeburg, mit dem er von 1974 bis 1989 kein einziges Heimspiel in der Hermann-Gieseler-Halle verlor. Sowohl in der DDR-Nationalmannschaft als auch beim SC Magdeburg trug er die Trikotnummer 12. 1980 wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber und 1984 in Gold ausgezeichnet.Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 3Neues Deutschland, 1./2. September 1984, S. 4

1980, 1981 und 1988 wurde er zum Handballer des Jahres gewählt.http://ddr-handball.de/, abgerufen am 5. Februar 2018

Mitte Dezember 1989 wechselte er zum bundesdeutschen Zweitligisten Hameln.

Ab der Saison 2010/11 war Schmidt als Co-Trainer beim SC DHfK Leipzig tätig.Handball-Legende wird Torwarttrainer der DHfK-Handballer 2012 wechselte er als Torwarttrainer zum Frauen-Handballbundesligisten HC Leipzig.derwesten.de: HC Leipzig holt Wieland Schmidt als Torwarttrainer, abgerufen am 14. Januar 2014 Später wurde er Co-Trainer und war ab der Beurlaubung von Thomas Ørneborg im Januar 2014 gemeinsam mit Max Berthold bis zum Saisonende 2013/14 gleichberechtigter Cheftrainer des HCL.handball-world.com: HC Leipzig beurlaubt Trainer Ørneborg samt Frau, abgerufen am 14. Januar 2014 Seit dem Juli 2014 ist er wieder als Torwarttrainer beim HCL tätig. Im September 2021 übernahm er zusätzlich das Torwarttraineramt beim Männer-Zweitligisten ThSV Eisenach.handball-world.news: Olympiasieger Wieland Schmidt wird Torwarttrainer beim ThSV Eisenach, abgerufen am 3. September 2021

Sonstiges Schmidt ist verheiratet und hat zwei Söhne. Der gelernte Kommunikationswirt arbeitet im Bereich Regionales Marketing bei einer Bank in Magdeburg. Er veröffentlichte im Februar 2005 zusammen mit Henning Fritz ein Buch mit dem Titel „Halten und Siegen“.

Er wohnt seit langem in Leipzig.

Erfolge 1980 Olympiasieger in Moskau 1974 2. Platz bei der Weltmeisterschaft in der DDR 1978 3. Platz bei der Weltmeisterschaft in Dänemark 1986 3. Platz bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz 1982 6. Platz bei der Weltmeisterschaft in der Bundesrepublik Deutschland 1984 1. Platz bei den „Spielen der Freundschaft“ – Magdeburg („Ersatzolympiade“) 1988 7. Platz bei den Olympischen Spielen in Seoul 1978 Sieger Europapokal der Landesmeister 1981 Sieger Europapokal der Landesmeister 1981 Supercup-Gewinner 8 × DDR-Meister 2 × DDR-Pokalsieger 2 × Mannschaft des Jahres in der DDR 3 × DDR-Handballer des Jahres

Literatur W. Weber: „Es juckt immer noch“ In: Handballwoche 33, 2009, S. 21.

Horst Mempel: Zielscheibe–Mit Reflexen In: Neues Leben (DDR-Zeitschrift) Nr. 11/82, Seite 20

Filmdokumentation Mitwirkung in: Fallwurf Böhme – Die wundersamen Wege eines Linkshänders von Heinz Brinkmann, Erzähler: Wolfgang Winkler, 90 Minuten, DVD, Basis-Film Verleih GmbH, Berlin, Vertrieb: KNM Home Entertainment GmbH 2016

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