Der Cours Albert Ier ist eine Straße im Quartier des Champs-Élysées im 8. Arrondissement von Paris.
Lage Der Cours Albert Ier verläuft zwischen dem Place du Canada und dem Place de l’Alma.Jacques Hillairet, Dictionnaire historique des rues de Paris, Éditions de Minuit, 7. Aufl., 1963, Bd. 1 (« A-K »), «Cours Albert-Ier», S. 70
Einmündende Straßen 150px|mini|links|Cours Albert Ier vom Tour Eiffel (Zoomaufnahme) Er trifft dabei auf folgende Straßen: Avenue Franklin D. Roosevelt Rue Bayard Rue Jean Goujon Avenue Montaigne
Im Mittelteil verläuft ein Teil des Voie Georges-Pompidou oberirdisch, und zwar zwischen dem Tunnel beim Pont de l’Alma im Westen und dem Tunnel der Cours de la Reine im Osten.
Im Süden, am Seineufer, befindet sich die Esplanade d’Arménie.
Namensursprung 150px|mini|links|Albert Ier Die Straße ist nach dem König von Belgien, Albert I. (1875–1934), benannt.
Geschichte Der Cours Albert Ier ist zum Teil eine Erweiterung des Cours la Reine, die auf einen Gemeindebeschluss vom 14. Juli 1918 zurückgeht.
Dieser Spazierweg wurde im Jahr 1618 von Marie de Medici auf ehemaligen Grünanlagen angelegt und war unter der Fronde in Mode. Er führte von den Tuilerien zu einem „Halbmond“ am heutigen Place de la Reine Astrid, am Anfang der Avenue Montaigne. Dieser Halbmond ermöglichte ein Wendemanöver der Fahrzeuge, ebenso wie der Kreisverkehr, der sich an der Stelle des heutigen Place du Canada befand. Die Promenade war von Gräben umgeben, die auf Kosten von Marschall de Bassompierre angelegt wurden, der in Chaillot ein Landhaus besaß. Der Weg wurde im 18. Jahrhundert vom Herzog von Antin neu bepflanzt.
Sehenswürdigkeiten An der Fahrbahn am Seineufer stehen jeweils am Beginn Denkmäler: im Osten eine Bronzestatue, die den ehrwürdigen Pater Komitas darstellt, 2003 von David Erevantzi geschaffen und als Hommage an die Opfer des Völkermords an den Armeniern von 1915 aufgestellt wurde; im Westen steht das Mickiewicz-Denkmal von Antoine Bourdelle, das 1929 auf dem Place de l’Alma eingeweiht und 1956 an diesen Ort verlegt wurde.Photographie ancienne du Monument à Mickiewicz sur la place de l'Alma.
Dieser Teil der Straße, der mit zwei Baumreihen und Rasen bepflanzte ist, erhielt im März 2009 den Namen „Jardin d’Erevan“.
Literatur André Becq de Fouquières, Mon Paris et ses Parisiens, Bd. 1, Paris, Pierre Horay, 1953 Félix de Rochegude, Promenades dans toutes les rues de Paris. VIIIe arrondissement, Paris, Hachette, 1910, Kap. « Cours la Reine », S. 106–108.
Einzelnachweise
Albert