miniatur|Szene aus dem Film Arabella, 1917, mit Pola Negri Sfinks war ein Filmstudio in Warschau von 1909 bis 1939. Es war eine der ersten Filmgesellschaften in Polen und bestand als einzige durchgehend in der Zwischenkriegszeit.

Geschichte 1909 gründete Aleksander Hertz mit weiteren die Gesellschaft Sfinks in Warschau, zunächst als eine Filiale der französisch-russischen Filmgesellschaft Pathé frères (Bratja Pate).Sfinks czyli Hertz RP, 2008 (Memento), mit kurzen Angaben Diese eröffnete ein Kino in der ul. Marzałkowska 116 ein Kino, direkt neben dem von Mordka Towbin (später Siła-film). Seit 1911 produzierte das Studio Sfinks Spielfilme.

Nach der Eroberung Warschaus durch deutsche Truppen 1915 stand die Produktion unter deutscher Zensur, es wurden nun dort auch deutsche Propagandafilme hergestellt. In Berlin wurde die Sphinx Film AG gegründet, die einige der Spielfilme in Deutschland vertrieb.Sphinx Film AG (Berlin) Filmportal, mit einigen deutschen Verleihtiteln, darunter Einzug s.k. Hoheit Prinz Leopold von Bayern des "Eroberers von Warschau" in Warschau, 1915; suche auch SfinksSfinks The German Early Cinema Database, mit deutschen Verleihtiteln 1915 kamen Henryk Finkelstein und weitere Mitarbeiter von der aufgelösten Filmgesellschaft Kosmofilm zu Sfinks.

Auch nach der polnischen Unabhängigkeit 1919 bestand das Studio weiter. Nach dem Tod von Aleksander Hertz 1928 führten Henryk Finkelstein und dessen Bruďer Michał Heerz das Studio weiter. 1939 wurde dieses nach dem deutschen Überfall auf Polen aufgelöst.

Filme (Auswahl) Es sind über dreißig Spielfilme von Sfinks bekannt, darunter die ersten acht Filme des späteren Stummfilmstars Pola Negri, die alle auch in Deutschland gezeigt wurden.Sfinks The German Early Cinema Database, mit Verleihtiteln der Filmgesellschaft Sfinks in Deutschland

Stummfilme Meir Ezofowicz, 1911, Regie Józef Ostoja-Sulnicki, Literaturverfilmung Przesądy, 1912, Regie Józef Ostoja-Sulnicki Wykolejeni, 1913, Regie Kazimierz Kamiński Niewolnica zmysłów (Sklavin der Sinne / Liebe und Leidenschaft), 1914, Regie Jan Pawłowski, erster Film mit Pola Negri Żona (Die Ehefrau), 1915, Regie Jan Pawłowski, mit Pola Negri Studenci (Studentenliebe), 1916, Regie Aleksander Hertz, mit Pola Negri Ochrana warszawska i jej tajemnice, 1916 Carat i jego sługi, 1917 Bestia (Die Bestie), 1917, Regie Aleksander Hertz, mit Pola Negri Arabella, 1917, mit Pola Negri Pokój nr 13 (Wanda Barska), 1917, mit Pola Negri Tajemnica Alei Ujazdowskich (Das Geheimnis des Hotel X), 1917, mit Pola Negri Jego ostatni czyn (Seine letzte Tat), 1917, mit Pola Negri

Książę Józef Poniatowski, 1918, Regie Aleksander Hertz Tajemnica przystanku tramwajowego, 1922, Regie Jan Kucharski Niewolnica miłości, 1923 O czym się nie mówi, 1924, Edward Puchalski Iwonka, 1925, Regie Emil Chaberski Trędowata, 1926, Regie Edward Puchalski O czym się nie myśli, 1926, Regie Edward Puchalski Uśmiech losu, 1927, Regie Ryszard Ordyński Ziemia obiecana, 1927, Aleksander Hertz, Zbigniew Gniazdowski

Tonfilme Dzieje grzechu (Die Geschichte einer Sünde), 1933, Regie Henryk Szaro Trędowata, 1936, Regie Juliusz Gardan Piętro wyżej, 1937, Regie Leon Trystan Ordynat Michorowski, 1937, Żona i nie żona, 1939, Regie Stefan Kiedrzyński

Literatur Izabela Żukowska, Faustyna Toeplitz-Cieślak: Sfinks – Wizjonerzy i skandaliści kina. Prószyński i S-ka, 2016, ISBN 978-83-8069-321-0

Weblinks Wytwórnia filmowa Sfinks Culture.pl, mit einigen Informationen Sfinks Film Polski, mit vielen Filmen Sfinks The German Early Cinema Dqtabase, mit einigen deutschen Verleihinformationen

Einzelnachweise

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