Markenaktivismus bzw. Brand Activism bezeichnet das Phänomen, wenn Inhaber von Marken sich „öffentlich [...] zu kontroversen gesellschaftspolitischen Themen“ äußern und damit verdeutlichen, „welche Werte ihnen wichtig sind“.Vgl. Daniela Baumann, Larissa Urbiks: Brand Activism - Wenn Marken gesellschaftspolitisch aktiv werden. S. 284. Markenaktivismus geht dabei in der aktiven Form über die Corporate Social Responsibility hinaus.Markenaktivismus

Beispiele sind öffentliche Stellungnahmen von Markeninhabern zu kontroversen sozio-politischen Themen wie Immigration, gleichgeschlechtliche Ehe, Rassismus, Impfungen oder Gender-Gerechtigkeit.Erfolgreiches Forschungsprojekt zum Thema Markenaktivismus – Konferenzteilnahme und aktuelle Veröffentlichungen thm.deMarkenaktivismus – welche Themen sollten Unternehmen adressieren? uni-bremen.de Zu den bekannten Beispielen für Markenaktivismus zählt die Unterstützung der GLS-Bank für Fridays for Future, die Unterstützung der UEFA und BMW im Kontext des Pride-Monats, Ben & Jerry's für soziale GerechtigkeitWarum Ben & Jerry's voll auf soziale Werte setzt wuv.de und besonders die Kampagne von Nike gegen Rassendiskriminierung.Wissenschaft trifft Praxis: Markenaktivismus markenartikel-magazin.deWhy companies need to be authentic about brand activism edu.au

Literatur Daniela Baumann, Larissa Urbiks: Brand Activism – Wenn Marken gesellschaftspolitisch aktiv werden In: Brand Evolution. Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter. Hrsg. von Elke Theobald und Brigitte Gaiser. Wiesbaden: Springer Gabler, 2022, S. 283–305. ISBN 978-3-658-35915-7 Philip Kotler, Christian Sarkar: Brand Activism, Ebury Press, Imprint vom Penguin, 2021, ISBN 9780670096022

Weblinks Markenaktivismus Nürnberg Institut für Marktentscheidungen

Einzelnachweise

Kategorie:Marketing