Die römisch-katholische Kirche St. Anton ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk in Pirmasens. Die frühere Pfarrkirche einer eigenen Pfarrei ist seit 2016 zentraler Gottesdienstort der Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini in Pirmasens.

Lage Die Kirche befindet sich innerhalb des Winzler Viertels in der Uhlandstraße unmittelbar an deren Einmündung in die Karolinenstraße.

Architektur Das Kirchengebäude ist eine dreischiffige Basilika im Stil der Neuromanik.

Geschichte Die Kirche entstand als zweite katholische Kirche der Pirmasenser Kernstadt in der Zeit von 1923 bis 1928 und wurde von den Architekten Michael Kurz und Josef Uhl entworfen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie bei den Luftangriffen auf Pirmasens im März zerstört.United States Strategic Bombing Survey: Area Survey at Pirmasens, Germany. 1947. Der Wiederaufbau war 1949 abgeschlossen. Im September 1971 wurde sie erneut, diesmal durch einen Brand, fast vollständig zerstört und anschließend wiederaufgebaut.

Bis Ende 2015 war St. Anton Pfarrkirche einer eigenen Pfarrei, mit der Kirche Seliger Rupert im Vorort Winzeln als Filiale. Seit 2016 sind die früheren Stadtpfarreien St. Pirmin, St. Elisabeth, St. Josef (Fehrbach), St. Anton und Christkönig zur katholischen Kirchengemeinde der Stadt Pirmasens vereinigt. Schutzpatron der Großpfarrei ist der selige Paul Josef Nardini. Innerhalb der Großpfarrei ist die Kirche St. Anton der zentrale Gottesdienstort, während St. Pirmin den Pfarrsitz bildet.Info des katholischen Pfarramtes Pirmasens. Abgerufen am 26. Januar 2025.Das neue Seelsorgekonzept für das Bistum Speyer, Anhang 2: Übersicht über die neuen Pfarreien. 20. November 2015. Abgerufen am 21. Juni 2026.

Pfarrer von St. Anton 1923–1956: Prälat Wilhelm Schäffler 1956–1978: Wilhelm Bettinger 1978–1995: Heinz Klapsing SSCC 1995–2005: Alfred Müller 2005–2015: Stanislaus Mach seit 2015: Johannes Pioth (Pfarrei Sel. Paul Josef Nardini)

Orgel 1968 erhielt die Kirche eine Scherpf-Orgel, die ebenfalls dem Brand von 1971 zum Opfer fiel. 1976 baute Scherpf eine neue ein, die fast dieselbe Disposition, jedoch fünf Register weniger erhielt. Hinzu kam 1990 eine Truhenorgel, die Gerhard Kuhn Orgelbau lieferte.

Literatur Jakob Weis: Festschrift zur Weihe der Pfarrkirche St. Anton, Pirmasens. Eigenverlag des Pfarramtes, Pirmasens 1931. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Pirmasens (PDF; 6,3 MB). Mainz 2023.

Einzelnachweise

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Anton Anton Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Speyer Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Neuromanisches Kirchengebäude Kategorie:Basilika (Bautyp) St Anton Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Zerstört in den 1970er Jahren Pirmasens