Karl Korn (* 28. März 1865 in Neustadt/Harz; † 1942 in Tabarz, Thüringen) war ein sozialdemokratischer Publizist und Zeitschriftenchefredakteur.
Leben und Wirken Karl Korn studierte Philologie.Goller, S. 23, philologische Studien Von 1896 bis 1907 schrieb er für die sozialdemokratische Schleswig-Holsteinische Volkszeitung in Kiel, für die er auch als Redakteur tätig war. 1901 musste er für sechs Monate und drei Tage ins Gefängnis wegen Preßvergehen.Hamburger Echo vom 15. Oktober 1901, Beilage, Nr. 241 [S. 5], Digitalisat (dritte Spalte von links, oben), Bericht vom Sozialdemokratischen Parteitag Von 1909 bis 1927 war er für die neue sozialdemokratische Zeitschrift Arbeiter Jugend tätig, meist als Chefredakteur.
Karl Korn engagierte sich besonders für eine sozialdemokratische Bildungsarbeit, die sich von bürgerlichen Ansichten unterschied.
Publikationen(Auswahl) Karl Korn veröffentlichte zahlreiche Artikel in sozialdemokratischen Zeitschriften wie Volkszeitung, Die Neue Zeit, Arbeiter-Jugend, Arbeiter-Bildung und weitere. Er verfasste mehrere Bücher, die meist in mehreren Auflagen erschienen.
Die bürgerliche Jugendbewegung , Berlin 1910 Die Arbeiterjugendbewegung, Berlin 1922, Neudruck Münster 1982 Die Weltanschauung des Sozialismus, Berlin 1927
Lange Lehrjahre, 1975, Autobiographie Über Land und Meer, 1977, Journale aus drei Jahrzehnten Die Rheingauer Jahre, 1986, Autobiographie
Für den Gedichtband Flug in die Welt von Hermann Thurow-Nievergelt schrieb er 1927 eine Einführung.
Literatur Peter Goller: Walter Benjamins Studium der Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung (1933–1940). In: Mitteilungen der Alfred-Klahr-Gesellschaft. 1, 2012, S. 15–24, hier S. 23f., mit einigen biographischen Angaben
Weblinks
Karl Korn SPD-Geschichtswerkstatt, mit vielen Angaben
Einzelnachweise
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