Untere Mühle (fränkisch: Alda MühlW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 128. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „åldɒ mǖl“.) ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Markt Bibart im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).

Geografie Die Einöde stand einen halben Kilometer östlich des Gemeindeteils Markt Bibart auf einer Höhe von rechtsseits der Bibart. An ihrer Stelle stehen heute Haus Nr. 29 und 31 der Mühlstraße.

Geschichte Der Ort wurde 1605 im Pfarreinkünfte-Register Bibart als „Alde Mühl“ erstmals erwähnt. Auch 1756 wurde der Ort „alte Mühl“ genannt. Auf welches Objekt sich das Bestimmungswort „alt“ bezieht, bleibt unklar. Der amtliche Ortsname „Untere Mühle“ ist eine Lagebezeichnung zu einer flussaufwärtsgelegenen Mühle.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 128. Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Untere Mühle dem Steuerdistrikt und Munizipalgemeinde Markt Bibart zugeordnet. Untere Mühle bildete ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine geschlossene Siedlung mit Markt Bibart, in der Folge wurde der Ortsname 1961 amtlich aufgehoben. Die ursprünglichen Gebäude sind mittlerweile abgerissen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 Einwohner 6 7 6 5 4 6 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 wurden diese als Häuser bezeichnet und 1836 und von 1885 bis 1950 als Wohngebäude. 1 2 1 1 1 1Quelle

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Markt Bibart) Kategorie:Wüstung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1605 Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert