Führende Politiker Martin Bormann (1900–1945), Leiter der Parteikanzlei der NSDAP mit den Befugnissen eines Reichsministers Hans Frank (1900–1946), ab Oktober 1939 Leiter des „Generalgouvernements“ Joseph Goebbels (1897–1945), ab 1933 „Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda“, im April/Mai 1945 für zwei Tage Reichskanzler Hermann Göring (1893–1946), preußischer Ministerpräsident und preußischer Innenminister, Reichsluftfahrtminister, Reichsforst- und Reichsjägermeister, „Reichsmarschall“ Rudolf Heß (1894–1987), von 1933 bis 1941 Stellvertreter des Führers (in der Partei) Reinhard Heydrich (1904–1942), Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) und Stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren Heinrich Himmler (1900–1945), Reichsführer SS ab 1929, Chef der Deutschen Polizei ab 1936, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums ab 1939 und Reichsinnenminister ab 1943 Adolf Hitler (1889–1945), ab 1921 Vorsitzender der NSDAP, ab 1933 Reichskanzler und ab 1934 „Führer und Reichskanzler“ Joachim von Ribbentrop (1893–1946), Reichsaußenminister Ernst Röhm (1887–1934), langjähriger Leiter der SA, ermordet am 1. Juli 1934. Mit Hinweis auf einen angeblichen „Röhm-Putsch“ ließ Hitler ihn verhaften und in München-Stadelheim von SS-Unterführern ermorden. Alfred Rosenberg (1893–1946) „Chefideologe“ der NSDAP; Reichsminister für die besetzten Ostgebiete während des Zweiten Weltkriegs Baldur von Schirach (1907–1974), Reichsführer des NSDStB, Reichsjugendführer der NSDAP, Gauleiter und Reichsstatthalter in Wien Arthur Seyß-Inquart (1892–1946), Reichsstatthalter von Österreich, Reichskommissar in den besetzten Niederlanden Albert Speer (1905–1981), Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion Otto Georg Thierack (1889–1946), Reichsjustizminister unter Adolf Hitler
Weitere Politiker und Funktionäre
A–E Wilhelm Adam, Adjutant von Friedrich Paulus Ludolf-Hermann von Alvensleben, Adjutant von Heinrich Himmler Max Amann, Präsident der Reichspressekammer Benno von Arent, Reichsbühnenbildner, Reichsbeauftragter für die Mode Heinz Auerswald, Kommissar des Warschauer Ghettos Artur Axmann, Reichsjugendführer der NSDAP Erich von dem Bach-Zelewski, Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) Russland-Mitte Herbert Backe, Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Alfred Baeumler, Leiter des „Aufbauamtes Hohe Schule“ im Amt Rosenberg Karl Becker, Präsident des Reichsforschungsrates Paul Behncke, Admiral und Chef der Reichsmarine sowie Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Gottlob Berger, Leiter des SS-Hauptamtes, Staatssekretär in Rosenbergs Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete Alfred-Ingemar Berndt, Ministerialdirigent im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda Werner Best, Stellvertretender Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) Hans Biebow, Leiter der Verwaltung des Ghettos Lodz Karl Blessing, Mitglied der Deutschen Reichsbank Werner von Blomberg, Reichskriegsminister Hans Friedrich Blunck, Präsident der Reichsschrifttumskammer Ernst Boden, Kommandant des 1939 aufgestellten paramilitärischen Forstschutzes Ernst Wilhelm Bohle, Staatssekretär im Auswärtigen Amt Horst Böhme, Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Prag Ernst Boepple, Bayerischer Staatsrat, Chef des bayerischen Kultusministeriums, Staatssekretär in der Regierung des Generalgouvernements Philipp Bouhler, Chef der Kanzlei des Führers Viktor Brack, Chef des Amtes II in der Reichskanzlei Otto Bradfisch, Führer eines SS-Sonderkommandos Karl Brandt, Generalkommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen Walther von Brauchitsch, Generalfeldmarschall Arno Breitmeyer, Reichssportführer Hermann Brenner, Leiter der Bau-Abteilung der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt e. V. Wilhelm Brückner, Chefadjutant Hitlers Walter Buch, Oberster Richter der NSDAP Erwin Bumke, Präsident des Reichsgerichts Josef Bürckel, Reichskommissar für die Rückgliederung des Saarlandes, Reichskommissar für die Vereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich Ernst Busch, Generalfeldmarschall Karl Cerff, Reichsamtsleiter Kultur in der Reichspropagandaleitung der NSDAP Friedrich Christiansen, Korpsführer des NS-Fliegerkorps und Wehrmachtbefehlshaber der Niederlande; General der Flieger Leonardo Conti, Reichsgesundheitsführer Kurt Daluege, Stellvertreter des Reichsführers SS, SS-Oberst-Gruppenführer und Chef der Ordnungspolizei Theodor Dannecker, SS-Hauptsturmführer Richard Walther Darré, Reichsbauernführer Wilhelm Decker, Generalarbeitsführer und Publizist Albert Derichsweiler, Reichsführer NSDStB 1934–1936 Rudolf Diels, Leiter des Geheimen Staatspolizeiamtes Josef „Sepp“ Dietrich, Kommandeur der „Leibstandarte SS Adolf Hitler“ Otto Dietrich, Reichspressechef Artur Dinter, Gauleiter und Schriftsteller Herbert von Dirksen, Botschafter Karl Dönitz, Oberbefehlshaber der Marine, Hitlers Nachfolger als Reichspräsident Julius Heinrich Dorpmüller, Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, Reichsverkehrsminister Hans Draeger, Abteilungsleiter im Wehrpolitischen Amt der NSDAP-Reichsleitung Otto-Heinrich Drechsler, Generalkommissar von Lettland Siegfried Drescher, NSDStB-Führer in Ostpreußen Horst Dreßler-Andreß, Leiter der Abteilung Rundfunk im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Reichsamtsleiter Rundfunk in der Reichspropagandaleitung der NSDAP Theodor Duesterberg, Stahlhelm-Führer Friedrich Karl von Eberstein, Höherer SS-Polizeiführer und SS-Obergruppenführer Kurt Eggers, Schriftsteller und NS-Politiker Adolf Eichmann, Leiter des Referats Auswanderung und Räumung beim Sicherheitshauptamt August Eigruber, Gauleiter Oberdonau Franz von Epp, Reichsstatthalter in Bayern, Leiter des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP Hermann Esser, Propagandaleiter der NSDAP, Leiter der Fremdenverkehrsabteilung im Reichspropagandaministerium Hasso von Etzdorf, Vortragender Legationsrat und Generalkonsul
F–K Andreas Feickert, 1934–1936 Reichsführer Deutsche Studentenschaft Karl Fiehler, Münchner Oberbürgermeister Eugen Fischer, Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik Hugo Fischer, Stabsleiter des Reichspropagandaleiters Ludwig Fischer, Warschauer Gouverneur Friedrich Flick, Wehrwirtschaftsführer Richard Foerster, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Albert Forster, Reichsstatthalter in Danzig Karl Hermann Frank, Staatsminister für Böhmen und Mähren Walter Frank, Leiter des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands Roland Freisler, Präsident des Volksgerichtshofs Alfred Eduard Frauenfeld, Generalkommissar für die Krim (Teilbezirk Taurien) Wilhelm Frick, Reichsminister des Innern Albert Friehe, Verfasser mehrerer im Nationalsozialismus weit verbreiteter Bücher über Vererbungslehre und Eugenik („Rassehygiene“). Hans Fritzsche, Leiter der Presse- und der Rundfunkabteilung im Propagandaministerium Walther Funk, Reichswirtschaftsminister Kurt Gauger, Leiter der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm Edmund Geilenberg, Generalkommissar für Sofortmaßnahmen im Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion Achim Gercke, Reichssachverständiger für Rassefragen Paul Giesler, Gauleiter in Westfalen-Süd und in München-Oberbayern, bayerischer Ministerpräsident Odilo Globocnik, Gauleiter von Wien sowie SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin, Polen Richard Glücks, Leiter der Inspektion der Konzentrationslager Wilhelm Grau, Direktor des Instituts zur Erforschung der Judenfrage Ulrich Greifelt, Chef des Stabshauptamtes des Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums Arthur Greiser, Gauleiter und Reichsstatthalter des Warthelandes Friedrich Grimm, Völkerrechtler und Strafverteidiger Wilhelm Grimm, Reichsleiter der NSDAP Walter Groß, Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP Friedrich Franz Graf von Grote, Agrarfunktionär in Mecklenburg (u. a. Landesbauernführer) und der besetzten Niederlande Kurt Gruber, Reichsführer der Hitlerjugend Hans F. K. Günther, Anthropologe und Rassismus-Theoretiker Franz Gürtner, Reichsjustizminister Wilhelm Gustloff, Landesgruppenleiter der Auslandsorganisation der NSDAP in der Schweiz Arthur Julius Gütt, Arzt und Eugeniker Leopold Gutterer, Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda Eugen Hadamovsky, Reichssendeleiter, Vizepräsident der Reichsrundfunkkammer, Stabsleiter des Reichspropagandaleiters Wilhelm Haegert, Verbindungsleiter der Reichspropagandaleitung der NSDAP Karl Ritter von Halt, kommissarischer Reichssportführer Ernst Hanfstaengl, Auslandspressechef der NSDAP Karl Hanke, Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Adjutant des Reichspropagandaleiters, Gauleiter von Niederschlesien Karl Ernst Haushofer, Geopolitiker und Generalmajor Werner Georg Haverbeck, Reichsleiter Franz Hayler, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Heinrich Heim, Adjutant von Martin Bormann Edmund Heines, SA-Obergruppenführer und Polizeipräsident August Heißmeyer, Generalinspekteur der verstärkten SS-Totenkopf-Standarten Adolf Helbok, Universitätsprofessor für Geschichte und Volkskunde Konrad Henlein, Gauleiter und Reichsstatthalter des Sudetenlandes Otto Herzog, Führer der SA-Gruppe Schlesien und Inspekteur der Gebirgs-SA Walter Hewel, ständiger Beauftragter des Reichsministers des Äußeren beim Führer Werner Heyde, Leiter und Obergutachter der medizinischen Abteilung der Zentraldienststelle für die Durchführung der „Euthanasie“-Aktion Konstantin Hierl, Reichsarbeitsführer Erich Hilgenfeldt, Leiter der NS-Volkswohlfahrt, Reichsbeauftragter für das Winterhilfswerk (WHW) Hans Hinkel, Reichsorganisationsleiter des Kampfbundes für Deutsche Kultur (KfdK), Geschäftsführer der Reichskulturkammer, Leiter der Filmabteilung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda August Hirt, Direktor des Anatomischen Instituts der Reichsuniversität Straßburg Leopold von Hoesch, Botschafter Franz Hofer, Gauleiter und Reichsstatthalter von Tirol-Vorarlberg Albert Hoffmann, Reichsamtsleiter, SS-Gruppenführer, Stillhaltekommissar, Reichsinspektor für Zivile Luftkriegsmaßnahmen, Stellvertretender Gauleiter in Oberschlesien, Gauleiter in Westfalen-Süd Hermann Höfle, Leiter der Hauptabteilung Aktion Reinhardt Reinhard Höhn, Direktor des Instituts für Staatsforschung in Berlin Karl Holz, Gauleiter von Franken Franz Josef Huber, Leiter der Geheimen Staatspolizei, Stabsstelle Wien Adolf Hühnlein, Korpsführer des NS-Kraftfahrerkorps (NSKK) bis Juni 1942 Alfred Hugenberg, Reichsminister für Wirtschaft und Ernährung Helmut von Hummel, NS-Wirtschaftsfunktionär, persönlicher Referent Martin Bormanns, Hauptbeteiligter am Sonderauftrag Linz (Kunstraub) Karl Jäger, Führer eines Einsatzkommandos in Kauen (Litauen) Dietrich von Jagow, Gesandter und SA-Obergruppenführer Ernst Jarosch, Leiter des 1944 eingerichteten Referats „Sippenhaft“ im Reichssicherheitshauptamt Friedrich Jeckeln, SS- und Polizeiführer (Obergruppenführer) für die Gebiete West, Russland-Süd, Ostland und Russland-Nord Hans Jeschonnek, Generalstabschef der Luftwaffe, Generaloberst Hanns Johst, Präsident der Reichsschrifttumskammer Rudolf Jordan, Gauleiter von Halle-Merseburg und Magdeburg-Anhalt, Reichsstatthalter für Anhalt und Braunschweig Rudolf Jung, nationalsozialistischer Parteipolitiker und Theoretiker Hans Jüttner, Stabschef im SS-Führungshauptamt Ernst Kaltenbrunner, Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) Károly Kampmann, Generalarbeitsführer und Chef des Presse- und Propagandaamtes beim Reichsarbeitsführer in Berlin Herbert Kappler, deutscher Polizeichef von Rom Franz Karmasin, Staatssekretär und deutscher Volksgruppenführer in der Slowakei Siegfried Kasche, SA-Obergruppenführer Karl Kaufmann, Gauleiter Hamburg Hans Kehrl, Leiter des Rohstoffamtes im Rüstungsministerium Hanns Kerrl, Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten