mini|220px|ca. 1905

Dohrmann, geb. (* 25. Juli 1875 in , Grafschaft , England; † 14. Februar 1909 in , , Neuseeland), war eine neuseeländische Lehrerin, Botanikerin und Teil der Abstinenzbewegung in Neuseeland. Ihre Arbeiten zum Thema Botanik sind unter dem Namen erschienen.

Frühes Leben wurde am 25. Juli 1875 als jüngstes von fünf Kindern der Eheleute und , eines Lagerverwalters, in in der Grafschaft geboren. Die Familie verließ 1875 England, um nach Neuseeland zu emigrieren. Sie erreichten im Januar 1876 auf der das Land, als sechs Monate alt war. Ihr Vater und ihre Mutter ließen sich in Neuseeland zum Lehrer und zur Lehrerin ausbilden und arbeiteten bis 1897 in , nahe . Danach zogen sie nach , um in der Landwirtschaft tätig zu werden.

, intellektuell begabt, wurde durch ihre Schule gefördert, in der das soziale, pädagogische und musikalische Leben im Vordergrund stand. Auch die örtliche Methodistenkirche hatte auf sie einen positiven Einfluss. 1888 konnte sie dank eines Stipendiums über drei Jahre die besuchen und weitere Stipendien gaben ihr die Möglichkeit, ihre Schulausbildung an der für weitere drei Jahre (1891–1894) fortzusetzen. Die Schulleiterin , die als erste neuseeländische Frau einen Hochschulabschluss in Neuseeland erlangte, unterstützte die begabten jungen Frauen darin, ein Universitätsstudium anzustreben.

Studium, Arbeit als Lehrerin und Botanikerin Als viertbeste Schülerin der Schule erhielt dann schließlich ein Universitätsstipendium und konnte sich 1894 am damaligen einschreiben. Sie studierte Naturwissenschaften und schloss 1896 zunächst mit einem ab. 1897 erhielt sie vom ein Senior-Stipendium. Als ihre Master-Prüfungsunterlagen Anfang 1898 auf einer Seereise verloren gingen, lehnte sie zunächst das daraufhin angebotene Zweitklassenexamen in Englisch, Französisch, Botanik und Biologie ab.

Sie begann dann anschließend als Lehrerin an der zu arbeiten und legte 1899 ein Examen erster Klasse mit Auszeichnung in Englisch und Französisch und ein Examen zweiter Klasse mit Auszeichnung in Botanik ab. Die Prüfer empfahlen daraufhin , ihre Abhandlung über Botanik zu veröffentlichen, da sie ihre Forschung in dem Bereich sehr schätzten. Später arbeitete sie zunächst als Lehrerin und Hauslehrerin an der und kehrte dann aber für drei Jahre an die zurück, an der sie als Schülerin ihre Karriere begonnen hatte.

Heirat und Familie Am 3. Juni 1903 heiratete in , südöstlich von , (Heinrich) Dohrmann, einen in geborenen Sohn von deutschen Einwanderern aus Hannover. betrieb in , das östlich von liegt, Landwirtschaft. 1905 bekamen sie mit einer Tochter ihr erstes Kind. kehrte damit ihrer Berufung als Lehrerin den Rücken und ging mit der Heirat zurück in ein landwirtschaftliches Umfeld, das sie bereits aus ihrer Kindheit kannte.

Gesellschaftspolitische Engagement engagierte sich in der für die Abstinenz vom Alkohol und wurde schnell zu einer führenden Persönlichkeit in der Organisation. Von 1906 bis zu ihrem Tod war sie Präsidentin des Zweigs in und von 1906 bis 1907 Schatzmeisterin und von 1907 bis 1908 korrespondierende Sekretärin der Organisation auf nationaler Ebene. Sie war Superintendentin für alkoholfreie Medikamente und leitete eine Kampagne, um Ärzte davon abzuhalten, Alkohol zu medizinischen Zwecken zu verschreiben. Auch war sie an der Kampagne gegen Glücksspiel beteiligt und schrieb über mehrere Jahre unsignierte Abstinenz-Kolumnen für die . Sie reiste durchs Land und sprach auf öffentlichen Versammlungen zu den Themen ihrer Organisation.

litt früh an rheumatischem Fieber, das letztendlich mit 33 Jahren zu ihrem frühen Tod führte. Sie verstarb am 14. Februar 1909 in .

Werke 1897/1899 – über Haastia Pulvinaris, auch als bekannt

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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