mini|hochkant|Joseph Anton Felix von Balthasar Die Porträtgalerie merkwürdiger Luzerner (auch Porträtgalerie der merkwürdigen Luzernerinnen und Luzerner) umfasst 262 Porträts (Stand: 2025) von 261 verstorbenen Persönlichkeiten,Der Stanser Pfarrer Heinrich Imgrund findet sich mit zwei Porträts (Nr. 4 und 5) in der Porträtgalerie wieder. (vgl. Eintrag in den Kurzen Lebens-Notizen) die in Stadt und Kanton Luzern bedeutsame Leistungen vollbracht haben. «Merkwürdig» hatte im damaligen Sprachgebrauch im Sinne von «des Merkens würdig» die Bedeutung von bemerkenswert.merkwürdig auf Wiktionary. Die Galerie ist Gegenstand von Ergänzungen. Die kleinformatigen Bilder gehören zum Besitz der Korporation Luzern und hängen als Sondersammlung im Katalogsaal der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Die Spanne der Porträtierten reicht zeitlich von Petermann von Gundoldingen († 1386) bis zu Hans Erni († 2015).

Ein historisches Verzeichnis Kurze Lebens-Notizen zu der Portrait-Gallerie merkwürdiger Luzerner auf der Bürgerbibliothek in Luzern haben Joseph Anton Felix von Balthasar «bis zum Jahre 1777» und Kasimir Pfyffer «bis auf die heutige Zeit» angelegt. Es wurde nach Pfyffers Tod 1881/1882 veröffentlicht.

Nach Rittern, Bischöfen, Schriftstellern, Politikern und Hochschullehrern gehören zu den jüngsten zwölf Porträts erstmals die Abbildungen von fünf Frauen: Emilie Dormann, Anna Neumann, Maria Leberer, Josi Meier und Marie Amrein-Troller. Das Porträt von Hans Erni ist das jüngste der Galerie und wurde im Jahr 2025 aufgenommen. Bekannte Künstler, die Gemälde anfertigten, sind Philipp Jakob Schwegler, Charles Wyrsch und Bruno Müller-Meyer. Die Porträts wurden mit Ölfarben meist auf Leinwand angelegt. Malgrund konnte auch Holz, Blech oder Hartfaserplatte sein.

mini|zentriert|hochkant=5|125 Porträts der 262 Porträts im Katalogsaal der ZHB

Liste der dargestellten Persönlichkeiten