Sędziwojewo () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Landgemeinde Górowo Iławeckie (Landsberg) im Powiat Bartoszycki (Kreis Bartenstein) – bis 1945 zum Kreis Preußisch Eylau in Ostpreußen.

Geographische Lage Sędziwojewo liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer südwestlich der heute auf russischem Gebiet gelegenen früheren Kreisstadt Preußisch Eylau () bzw. 28 Kilometer nordwestlich der jetzigen Kreismetropole Bartoszyce ().

Geschichte Das Vorwerk Kreuzspahn wurde um 1890 gegründetDietrich Lange: Kreuzsspahn, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) und gehörte bis 1945 zu Wildenhoff () im ostpreußischen Kreis Preußisch Eylau, Regierungsbezirk Königsberg.Meyers Gazetteer: Wildenhoff Im Jahre 1910 zählte Kreuzspahn 16 Einwohner.

In Kriegsfolge kam das kleine Dorf 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Sędziwojewo“. Heute ist es eine Ortschaft innerhalb der Gmina Górowo Iławeckie (Landgemeinde Landsberg) im Powiat Bartoszycki (Kreis Bartenstein), 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religion Kreuzspahn war bis 1945 in das Kirchspiel der evangelischen Kirche Canditten (polnisch Kandyty) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert.Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 468

Sędziwojewo liegt jetzt in der römisch-katholischen Pfarrei Kandyty im Dekanat Górowo Iławeckie (Landsberg) des Erzbistums Ermland.

Verkehr Sędziwojewo liegt südlich der Straße Górowo Iławeckie (Landsberg) Żelazna Góra (Eisenberg) und ist über einen Abzweig zwischen Półwiosek (Halbendorf) und Kandyty (Canditten) zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

Kategorie:Gegründet 1890 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Górowo Iławeckie