Die 37. Infanterie-Brigade war ein Großverband der Preußischen Armee.

Geschichte Die 37. Infanterie-Brigade wurde am 11. Oktober 1866 in Oldenburg aufgestellt und hatte dort ihren Standort bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Sie war Teil der 19. Division, die dem X. Armee-Korps, ebenfalls mit Sitz in Hannover, zugeordnet war. Gliederung 1867 Infanterie-Regiment „Freiherr von Sparr“ (3. Westfälisches) Nr. 16 Infanterie-Regiment „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ (Ostfriesisches) Nr. 78 und die Landwehr-Bataillone in Aurich, Lingen und Nienburg 1868 bis 1889 Ostfriesisches Infanterie Regiment Nr.78, Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91 Ostfriesisches Landwehr-Regiment Nr.78, Oldenburgisches Landwehr-Regiment Nr.91 1889 bis 1914 3fNTAAAAcAAJ Illustrirte Kriegs-Chronik: Gedenkbuch an den Deutsch-Französischen Feldzug, J. J. Weber Leipzig, 1871

Wie vor, ohne die Landwehr-Regimenter Nr. 78 und 91 Kriegsgliederung bei der Mobilmachung im August 1914 Wie vor Kriegsgliederung am 8. März 1918 Wie vor. Zusätzlich 1. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 74, Braunschweigisches Husaren-Regiment Nr. 17 und Maschinengewehr-Scharfschützen-Abteilung Nr.30

Deutsch-Französischer Krieg 1870/1871 Im Deutsch-Französischen Krieg war die BrigadeZuordnung der Regimenter und selbständigen Bataillone zu ihren Brigaden und Divisionen im Krieg 1870/1871Digitalisat an den Schlachten von Gravelotte, Bellevue Orléans, Schlacht bei Mars-la-Tour sowie an der Belagerung von Metz beteiligt.

Erster Weltkrieg Mit der Mobilmachung im August 1914 musste die Brigade das Brigade Ersatz Bataillon 37 aufstellen und wurde im Verband der 19. Division ausschließlich an der Westfront eingesetzt. Zu den Kampfhandlungen, Gefechten und Schlachten siehe Kampfgeschehen der 19. Division.

Brigadekommandeure Name DatumGünter Wegmann (Hrsg.), Günter Wegner: Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1990. Teil 1: Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815–1939. Band 2: Die Stellenbesetzung der aktiven Infanterie-Regimenter sowie Jäger- und MG-Bataillone, Wehrbezirkskommandos und Ausbildungsleiter von der Stiftung bzw. Aufstellung bis 1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1992, ISBN 3-7648-1782-8, S. 374f.Gustav von Fabeck30. Oktober 1866 bis 17. Juli 1870Peter von Lehmann18. Juli 1870 bis 19. Januar 1871Emil von Hacke (Vertretung)20. Januar 1871 bis 19. Juni 1871Gebhard von Colomb 20. Juni 1871 bis 22. Dezember 1872Friedrich von Beckedorff23. Dezember 1872 bis 5. Juli 1876Wolfgang von Hagen6. Juli 1876 bis 2. August 1876Alwin von Loos3. August 1876 bis 17. Oktober 1881Julius von Schmidt18. Oktober 1881 bis 10. Februar 1886Arthur von Leipziger11. Februar 1886 bis 7. März 1887Ludwig am Ende8. März 1887 bis 21. März 1887Conrad von Bartenwerffer22. März 1887 bis 31. März 1890Albrecht von Roon1. April 1890 bis 16. Juni 1893Walther von Beczwarzowski17. Juni 1893 bis 18. März 1896Karl von Vietinghoff gen. Scheel19. März 1896 bis 19. Juli 1897Adolf von Fetter20. Juli 1897 bis 17. April 1901Kurt von Sperling18. April 1901 bis 30. April 1904Georg von Haslingen1. Mai 1904 bis 14. September 1905Siegfried von Ende15. September 1905 bis 16. Dezember 1905Oskar von Maltzan Freiherr zu Wartenberg und Penzlin17. Dezember 1905 bis 16. Dezember 1908Conrad von Bärenfels-Warnow17. Dezember 1908 bis 24. Juli 1911Arnold von Bauer25. Juli 1911 bis 22. März 1914Hans von Scheliha23. März 1914 bis 29. Oktober 1914Richard Wellmann30. Oktober 1914 bis 26. Februar 1915Dietrich von Roeder27. Februar 1915 bis 7. Februar 1918Ernst von Radowitz8. Februar 1915 bis 4. Juli 1918Max von Stockhausen5. Juli 1918 bis 3. Oktober 1918Aelexander Siegener4. Oktober 1918 bis KriegsendeJulius Ritter und Edler von Dawans10. Januar 1919 bis 31. März 1919 (Demobilisierung)

Literatur Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 275. Claus von Bredow: Historische Rang- und Stammliste des deutschen Heeres. Verlag August Scherl, Berlin 1905, S. 778. Weblinks

Einzelnachweise

Infanteriebrigade 37