Frörup () ist ein Ortsteil der Gemeinde Oeversee in Schleswig-Holstein, Deutschland.
Lage Förup schließt sich direkt südlich des Dorfes Oeversee an. Direkt östlich vom Dorf Frörup liegt der Straßensiedlungsbereich Frörupsand (), des Amtes Oeversee und der Gemeinden Oeversee, Sieverstedt und Tarp, Nr. 5, 28. März 2008, 37. Jahrgang, S. 11. der früher auch den Namen Frörup-Osterfeld trug.Eine Schreibvariante von „Frörup-Osterfeld“ lautet auch „Fröruposterfeld“; Vgl. , S. 27 (im PDF-Dokument S. 29) Direkt südöstlich vom Dorf Frörup befinden sich bei der Straße Frörupholz ()Flensburger Tageblatt: Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet vom 19. Oktober 2012; abgerufen am: 1. Februar 2021. die Fröruper Berge mit ihrem Hochmoor, eine eiszeitliche Moränenlandschaft. Westlich von Frörup liegt der Streusiedlungsbereich Frörupfeld.Kreiskarte Flensburg. Landesvermessungsamt Schleswig-Holstein 1970. Direkt südlich vom Dorf Frörup liegen des Weiteren die Höfe Fröruphof, Neufröruphof sowie Tinghoe,, S. 27 (im PDF-Dokument S. 29) von denen Fröruphof auch als flächenmäßig, umfassenderer Ortsbegriff offenbar in Verwendung ist.Preußische Landesaufnahme um 1879 (Südlicher Flensburger Raum bis Eggebek), abgerufen am 13. Januar 2021., S. 13. Zwei Kilometer südwestlich liegt Tarp. Sieben Kilometer nördlich beginnt die Stadtgrenze von Flensburg.
Hintergrund An jahrhundertealte Siedlungsaktivitäten erinnert das Hügelgrab Thinghy, südlich vom Frörup beim Hof Tinghoe. Das Hügelgrab Thinghy soll vor Jahrhunderten als erste Thingstätte (also als Gerichtsstätte) der Uggelharde gedient haben.Thinghy-Denkmahl und Gerichtsstätte
Frörup hat eine alte wasserbetriebene Mühle, die von der Treene angetrieben wurde und zum Kornmahlen genutzt wurde. Sie wurde vermutlich im 13. Jahrhundert eingerichtet.Rückschlüsse auf das Baujahr lässt eine alte Messingplatte am Stauwehr und das Mühlenbuch "Die Wind- u. Wassermühlen des Kreises und der Stadt Flensburg" zu. Danach liegt die Gründung im 13. Jahrhundert. Spätere Eigentümerin der Mühle war das Zisterzienserkloster Rüde (auch Rudekloster zu Glücksburg genannt). Der dortige Abt trat die Mühle 1543 an den König von Dänemark ab. Heute ist die Mühle in privatem Besitz und das Mühlenrad dient nur noch zur Stromerzeugung. Besichtigungen sind nicht möglich.
Bei der Volksabstimmung in Schleswig (im Jahr 1920) sprachen sich, wie im gesamten Umland, die Mehrheit der Bewohner für den Verbleib bei Deutschland aus. Von den 222 stimmberechtigten Einwohnern in Frörup votierten für Deutschland/Preußen 119 Personen und für Dänemark 11 Personen.Gemeinde Oeversee. Die Abstimmung im Jahre 1920
Bis in die 1960er Jahre hinein fand bei den Fröruper Bergen stellenweise Stein- und Kiesabbau statt.
+ Einwohnerentwicklung Jahr Anzahl 1910 324 1939 356 2006 389
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg Kategorie:Ort in Südschleswig Kategorie:Geographie (Oeversee)