rechts|120px In der Liste der Bodendenkmale in Melbeck sind alle Bodendenkmale der niedersächsischen Gemeinde Melbeck aufgelistet. Die Quelle ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege Der Stand der Liste ist der 26. August 2024.

mini|250px|Melbeck im Landkreis Lüneburg

Allgemein In den Spalten finden sich folgende Informationen des Bodendenkmales : Lage : geographische Koordinaten Bezeichnung : Bezeichnung lt. Denkmalatlas Beschreibung: Beschreibung lt. Denkmalatlas ID : Objekt-ID Bild : Bild, ggf. zusätzlich mit Link zu weiteren Fotos im Medienarchiv Wikimedia Commons.

Melbeck

Melbeck 1 ID:28934128 Westlich von Melbeck im Bereich des Bahnhofs Melbeck liegt beiderseits der Schienen ein ursprünglich sehr großes Grabhügelfeld, das sich im Westen in der Gmgk. Embsen fortsetzt. Auf Melbecker Gebiet sind heute von ehemals mindestens 69 Grabhügeln sieben Anlagen westlich der Bahnlinie und ein Hügel östlich der Bahnlinie erhalten. Zu der Nekropole gehört auch ein Urnenfriedhof, von dem 1940/41 vier Gräber freigelegt wurden. Durchmesser der erhaltenen Hügel 7 –23 m; Höhe 0,4 – 1,7 m. Die Nekropole gehört vermutlich in den Übergang Bronzezeit – frühe Eisenzeit und fällt in die Zeit des Übergangs von der Körper- zur Brandbestattung.

Melbeck 84 ID:28934758 Am Südhang und auf der Kuppe des Dorfstellsberges liegen vier Erhöhungen, von denen drei (FStNr. 85–87) als Grabhügel identifiziert werden konnten. Bei FStNr. 84 könnte es sich ebenfalls um einen (vielleicht überwehten) Grabhügel handeln. Auf dem südlich anschließenden Acker sind mindestens zwei (an Verfärbung erkennbar FStNr. 89 und 125) Grabhügel eingeebnet worden. Die erhaltenen Hügel haben Durchmesser von 14 – 16 m und Höhe von 0,6 – 1,1 m. FStNr. 85 und 87 sind oval; bei FStNr. 85 könnte es sich um einen Doppelhügel handeln.

Melbeck 88 ID:28934857 Westsüdwestlich von Melbeck; beiderseits eines von der Straße nach Kolkhagen abzweigenden Weges nach Emsen liegt eine Gruppe von mindestens drei großen Grabhügeln (Durchmesser 16–20 m). Südlich des Weges FStNr. 88; nördlich davon der beim Wegebau angeschnittene heute längliche Hügel FStNr. 148 sowie die Rundhügel FStNr. 146–147. Bei der nördlich von FStNr. 88 liegenden FStNr. 126 dürfte es sich ebenfalls um einen (zerstörten) Grabhügel handeln.

Melbeck 95 ID:28934865 Nordöstlich der Kuppe des Hengstberge liegt ein Grabhügelfeld mit 27 sicher erkennbaren, erhaltenen Grabhügeln (FStNr. 95–113, 115–121, 135), mindestens einem weitgehend zerstörten Grabhügel (FStNr. 133) sowie zwei Erhöhungen, bei denen es sich ebenfalls um Grabhügel handeln könnte (FStNr. 114, 134) und eine Wegespur (FStNr. 136). Die erhaltenen (tw. beschädigten) Hügel haben 5,5 – 19 m Durchmesser und 0,2 – 1,5 m Höhe. Die Wegespur FStNr. 136 ist ca. 80 m lang; sie führt – von Norden kommend – zwischen den Hügeln FStNr. 135 und 133 hindurch in den Ostteil des Gräberfeldes hinein.

Melbeck 151 ID:28935116 Gräberfeld aus 13 runden und fünf ovalen Grabhügeln. Durchmesser der runden Hügel: 7 – 12,5 m; Höhe 0,25 – 0,8 m. Länge der ovalen Hügel: 9 – 17,5 m; Breite 7 – 10 m; Höhe 0,4 – 0,55 m.

Einzelnachweise

Melbeck !