Die Drei Klavierstücke op. 11 von Arnold Schönberg bilden einen Zyklus aus drei Stücken für Klavier.

Entstehung Sie wurden 1909 komponiert und am 14. Januar 1910 in Wien uraufgeführt. Die erste Ausgabe erschien 1910 in Wien.3 Klavierstücke Eine revidierte Fassung erschien 1924 (UE).

mini|Ausschnitt Sie gelten als eines der ersten atonalen Musikwerke überhaupt, insbesondere als eine der „ersten Instrumentalkompositionen in sogenannter 'freier Atonalität'“henle.de: Drei Klavierstücke op. 11.

In mancher Hinsicht sind die Stücke auf den späteren Brahms zurückzuführen, sie entstanden kurz nach den Fünf Sätzen für Streichquartett op. 5 seines Schülers Anton Webern, die ebenfalls 1909 komponiert wurden, und seinem eigenen Streichquartett Nr. 2 op. 10 (1908). Sie kündigen den Weg zur chromatischen Totalität an, der den Komponisten Anfang der 1920er Jahre zur Zwölftonmusik führte.

Die Komponisten Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern bildeten die Neue Wiener Schule.

Der Einfluss Schönbergs ist unter anderem aus dem Gespräch herauszuhören, das der Pianist Zsolt Bognár in der von ihm moderierten Reihe Living the Classical Life (Klassik leben) mit dem jungen russischen Pianisten und Komponisten Daniil Trifonov führte.Youtube-Video - "Wenn ich zum Beispiel Schönberg Opus 11 im Kopf habe beim Aufwachen ..." (Trifonov)

Die Drei Klavierstücke liegen in zahlreichen Einspielungen vor, darunter von Glenn Gould und Maurizio Pollini.

Sätze Die einzelnen Satztitel lauten: 1. Mäßig 2. Mäßig 3. Bewegt

Weblinks

Work details, analysis von Matthias Schmidt, Arnold Schönberg Center, Vienna Pieces, Op.11 (Schoenberg, Arnold) ; Maurizio Pollini

Einzelnachweise und Fußnoten

Kategorie:Werk von Arnold Schönberg Kategorie:Klavierzyklus Kategorie:Musik 1909