Jehan Mayoux, geboren als Jean Mayoux, (* 25. November 1904 in Cherves-Châtelars; † 14. Juli 1975 in Ussel) war ein französischer Dichter, Lehrer, Pazifist und LibertärerEs ist aus den vorliegenden Quellen nicht zu entscheiden, ob Mayoux eher dem Libertarismus oder dem Anarchismus zuzurechnen ist..Siehe Weblink Maitron

Leben Jehan Mayoux ist der Sohn von Marie Mayoux und François Mayoux, beide Lehrer und Gewerkschafter, die während des Ersten Weltkriegs wegen ihrer pazifistischen Aktionen inhaftiert wurden.

Als Pazifist und Lehrer kam Mayoux Anfang 1933 mit den Surrealisten in Kontakt. Er schickte André Breton und Paul Éluard ein „surrealistisches Spiel“, das in der Zeitschrift Le Surréalisme au service de la révolutionDie Zeitschrift ist unter Le Surréalisme au service de la révolution in der französischsprachigen Wikipédia näher erläutert. veröffentlicht wurde. Im Jahr 1935 nahm er an der ersten Veranstaltung der Gruppe RuptureDies war die erste belgische surrealistische Vereinigung und ist unter Rupture (groupe surréaliste) in der französischsprachigen Wikipédia näher beschrieben. teil.

1939 verweigert er die Mobilmachung und wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, woraufhin er floh. Er wurde von den Vichy-Behörden wieder aufgegriffen und von den Deutschen in das Lager Rawa-Ruska in der Ukraine deportiert.

1945 kehrte er in den Schuldienst zurück. 1959 forderte er aus Opposition zum Algerienkrieg das Recht auf Befehlsverweigerung, indem er das Manifest der 121 unterzeichnete. Daraufhin wurde er mit einem fünfjährigen Berufsverbot belegt.Pierre 1980, S. XXIII Später nahm er an den Mai-68-Bewegungen teil, wandte sich aber nach Meinungsverschiedenheiten von ihnen ab.

Er war mit dem Maler Yves Tanguy und dem Dichter Benjamin Péret befreundet und hinterließ ein poetisches Werk, das noch weitgehend unerschlossen ist. Er war verheiratet und hatte ein Kind.

Werk Traînoir, 1935 Ma tête à couper, GLM 1939 Au crible de la nuit, GLM 1948 André Breton et le surréalisme, Les cahiers de Contre-courant/Le libertaire, Revue de synthèse anarchiste Œuvres complètes, Éditions Peralta 1976 Traînoir. Le Fil de la nuit. Maïs. Autres poèmes..., Atelier de création libertaire 1997 La Rivière Aa / The Aa River, éd. bilingue (Französischer Text und Übersetzung von Alice Mayoux und Sandra Wright), William Blake and Co 2020.

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

Einzelnachweise

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