Ada Menz (verheiratete Ada Freifrau von Aretin; * 1. Januar 1890 in Köln; † 20. August 1932 in Partenkirchen) war eine deutsche Schriftstellerin in München.
Leben und Wirken Sie war wahrscheinlich eine Tochter des Regierungsrates Reinhold Menz in Köln.Adreßbuch für Köln, 1890, S. 194, Menz, Reinhold, Reg.rath als einziger mit diesem Nachnamen, er veröffentlichte 1895 ein Buch Deutsche Arbeit in Kleinasien über die deutschen Aktivitäten in dieser Zeit dort 1910 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Wir höheren Töchter im Alter von 20 Jahren. 1913 und 1916 wurde sie als Studentin (stud. phil.) in München erwähnt.Kürschners Deutscher Literatur-Kalender, 1914, Sp. 1149 (Menz, Ada); 1917, Sp. 32 Digitalisat (Aretin, Ada Freifr. v.), mit dieser Angabe, außerdem Geburtsdatum, Adresse und aktuelle Veröffentlichungen, siehe auch 1925, Sp. 544 (Menz, Ada), und weitere Jahre (1911 noch nicht erwähnt) Zwischen diesen Jahren heiratete sie und nahm den Namen Ada Freifrau von Aretin an, sie veröffentlichte aber ihre Texte weiter unter ihrem Mädchennamen. 1916 wohnte sie in Pasing bei München in der Villa Engl, Anfang 1932 in der Franz-Joseph-Straße in München. Zu dieser Zeit bot sie Vorträge und Lesungen an.Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel vom 5. März 1932, S. 176 Digitalisat, in einer Liste mit Schriftstellern, die Vorträge und Lesungen anboten Am 20. August 1932 starb sie in Partenkirchen.Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 3. September 1932, S. 652, Personalnachrichten (in Börsenblatt digital, Volltextsuche)
Von Ada Freifrau von Aretin-Menz sind einige biographische Angaben in einem Brief an den Lexikographen Franz Brümmer von 1922 erhalten.Nachlass Franz Brümmer, in Staatsbibliothek Berlin, Handschriftenabteilung, erwähnt in Kalliope Der bekannte Autor Viktor Klemperer erwähnte sie in seinem Tagebuch von 1925.Viktor Klemperer, Tagebuch 14. Mai 1925, online
Publikationen (Auswahl) Ada Menz veröffentlichte einige Romane, sowie weitere literarische Texte in Zeitschriften wie Jugend und Die Gartenlaube.
Bücher Wir höheren Töchter, Vita, Charlottenburg 1910 Die heilige Kümmernis, Juncker, Charlottenburg 1912 Hol über!, Novelle, Juncker, Charlottenburg 1917 Der Kampf des Hauses Kammacker, 1923 (oder Kammacher?)
Die Verzauberung des Rechtsanwalts Graumann, Ullstein-Bücher, Berlin 1924
Zeitschriftentexte Wahres Geschichtchen, in Jugend, 21, 1916, Heft 19, S. 378 Digitalisat
Literatur Mira Feldmann: Menz, Ada. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Band 41. De Gruyter, 2024
Weblinks
Werke von Ada Menz WorldCat
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (Deutschland) Kategorie:Schriftsteller (München) ⚭Ada Ada Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1890 Kategorie:Gestorben 1932 Kategorie:Frau