mini|Helmut Schröder Helmut Schröder (* 1949 in Waldbröl) ist ein deutscher Organist, Pianist und Musikpädagoge.
Leben und Wirken Helmut Schröder erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Münsterorganist Hubert Brings in seiner Heimatstadt Bonn.Emil Schumacher Museum Hagen – Programm 2018. In: esmh.de, abgerufen am 11. August 2024. Er studierte Klavier bei Friedrich Wilhelm Schnurr an der Hochschule für Musik Detmold sowie Orgel bei Michael Schneider an der Hochschule für Musik Köln und schloss bis 1979 mit Staatsexamina, Reifeprüfungen und Konzertexamen ab.Bereits als Student betrieb er eine umfangreiche, auch international ausgerichtete Konzerttätigkeit, wirkte aber ebenso schwerpunktmäßig in Bonn, wo er Organist an der Kreuzbergkirche und 1974 Mitbegründer der dortigen Kreuzbergkonzerte war.Neben Aufnahmen für WDR, SFB, DLF, SWF und SF entstanden etliche Schallplatten- und CD-Produktionen, vornehmlich des romantisch-virtuosen Genres. Für eine Einspielung mit Werken von Reubke und Dupré an der Klais-Orgel in St. Dionysius Rheine 1980 wurde er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.Später beschäftigte er sich auch intensiv mit Alter Musik und dem Cembalo, auf dem er ebenfalls konzertiert.CD-Booklet Jubiläumskonzert, Hagen 2002. Als Pianist ist Helmut Schröder hauptsächlich im Bereich der Kammermusik und Liedbegleitung tätig.
Pädagogische Tätigkeiten übte Schröder an Musikschulen und im Hochschulbereich u. a. in Dortmund, Bonn und Hagen aus und gab vielfach Kurse für Organisten und Privatunterricht. An der Universität Jiujiang (China) hatte er eine Gastprofessur inne.Ein besonderer Musiker gibt das Orgelkonzert L’orgue francais. In: come-on.de. 1. Juni 2018, abgerufen am 10. August 2024.
Schröder leitete die Musikschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal und war von 1986 bis 2016 Direktor der städtischen Max-Reger-Musikschule Hagen.Die Klavierabteilung der Max Reger – Musikschule Hagen. In: hagen.de. Abgerufen am 9. August 2024.
Helmut Schröder ist Organist der St.-Meinolf-Kirche Hagen,Organistenverzeichnis der Katholische Kirchengemeinde St. Marien Hagen, abgerufen am 9. August 2024 an der er seit Bau der Rowan-West-Orgel 1995 neben den liturgischen Diensten eine umfangreiche und stilistisch breit aufgestellte Konzerttätigkeit entfaltet. Dazu gehörten auch thematische Reihen und Gesamtaufführungen der Orgelwerke u. a. von Johann Sebastian Bach und César Franck.
Interpretationen (Auswahl) mini|Jehan Alain: Deuxième Fantaisie JA 117 (Livemitschnitt aus St. Meinolf Hagen 2001)mini|Max Reger: Symphonische Fantasie und Fuge op. 57 (Livemitschnitt aus St. Andreas Köln 2010)mini|Max Reger: Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll op. 127 (Livemitschnitt aus St. Elisabeth Bonn 1991)
Diskografie (Auswahl) Musik aus der Abteikirche Brauweiler. LP. Aulos, 1974 (mit Andreas Boßler, Flöte). Reubke: Sonate c-Moll Der 94. Psalm, Dupré: Symphonie Nr. 2 cis-Moll. LP u. CD. FSM, 1980, (Klais-Orgel St. Dionysius Rheine). J. S. Bach: Musikalisches Opfer BWV 1079. LP. FSM 63 202 EB, 1981, (Klais-Orgel Kreuzbergkirche Bonn). Marcel Dupré: Der Kreuzweg. LP. Dunkel & Gauglitz, 1982, (Klais-Orgel St. Dionysius Rheine). Marcel Dupré: Orgelwerke. LP. MDG, 1986, (Rieger-Orgel St. Martin Rheinbach). Virtuose Orgeltranskriptionen. CD. FSM, 1991, (Schuke-Orgel St. Lamberti Münster). Diletti musicali. CD. FSM, 1994, (Schuke-Orgel St. Lamberti Münster).
Weblinks
Biografie auf der Website des Pastoralen Raums Hagen-Mitte-West
Geburtstagskonzert für Orgel wird zu einem Klangrausch (Konzertrezension 2015) Helmut Schröder spielt Julius Reubke: Sonate Der 94. Psalm und Marcel Dupré: Symphonie Nr. 2 cis-Moll in St. Dionysius Rheine (YouTube) Konzertmitschnitte aus St. Meinolf Hagen: Helmut Schröder (und Gäste) Helmut Schröder – Einspielungen (YouTube-Playlists)
Einzelnachweise
Kategorie:Klassischer Organist Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Absolvent der Hochschule für Musik und Tanz Köln Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann