Mika Schroers (* 4. Februar 2002 in Kempen) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht seit Ende August 2025 bei Alemannia Aachen unter Vertrag.

Karriere Schroers spielte in seiner Jugend von 2007 bis 2009 beim SV Thomasstadt Kempen in seiner Heimatstadt. Dort galt er schon früh als talentiert.Artikel in der Rheinischen Post, abgerufen am 3. Juni 2024 Aufgrund eines Umzuges spielte er von 2009 bis 2012 beim TSV Wachtendonk-Wankum. Anschließend wechselte er in die Jugend von Borussia Mönchengladbach.

Im August 2020 erhielt Schroers einen Profivertrag,Mitteilung auf der Webpräsenz von Borussia Mönchengladbach, abgerufen am 3. Juni 2024 war aber in der Folgezeit ausschließlich für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West zum Einsatz gekommen. Im August 2021 saß er unter Adi Hütter bei einem Bundesligaspiel auf der Bank, wurde jedoch nicht eingewechselt. Er wechselte in der Sommerpause 2024 zum Drittligisten Arminia Bielefeld.Mitteilung auf der Webpräsenz von Arminia Bielefeld, abgerufen am 3. Juni 2024 Am 4. August 2024 gab er beim 2:1-Auswärtssieg am ersten Spieltag beim Aufsteiger Energie Cottbus sein Profidebüt. In der Saison 2024/25 stieg er mit der Mannschaft als Meister in die 2. Bundesliga auf. Zudem erreichte man das DFB-Pokal-Finale 2025. Schroers kam zu einem Kurzeinsatz im Achtelfinale.

Nachdem Schroers an den ersten drei Zweitligaspieltagen nicht zum Einsatz gekommen war, wechselte er Ende August 2025 zunächst auf Leihbasis bis zum Saisonende zurück in die 3. Liga zu Alemannia Aachen. Alemannia Aachen leiht Mika Schroers von Arminia Bielefeld aus, alemannia-aachen.de, 27. August 2025, abgerufen am 6. April 2026. Dort konnte sich der Offensivspieler als Leistungsträger durchsetzen und wurde bis zum Saisonende mit 21 erzielten Toren und elf Torvorlagen in 35 Spielen der zweitbeste Torschütze seiner Mannschaft hinter Lars Gindorf sowie der drittbeste Torschütze der gesamten Liga. Bereits Anfang April 2026 machten die Aachener daraufhin von einer vereinbarten Kaufoption Gebrauch und statteten Schroers mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2029 aus.Alemannia Aachen zieht Kaufoption bei Mika Schroers, alemannia-aachen.de, 5. April 2026, abgerufen am 6. April 2026.

Titel Deutscher Drittligameister und Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2025 (Arminia Bielefeld) Westfalenpokalsieger: 2025 (Arminia Bielefeld)

Familie Mika Schroers stammt aus einer Fußballerfamilie: sein Großvater väterlicherseits Hannes Schröers war Spieler bei Bayer 05 Uerdingen, Fortuna Düsseldorf und West Ham United. Sein Vater Jan Schröers spielte unter anderem für Bayer 05 Uerdingen und Alemannia Aachen.Steckbrief auf weltfussball.de, abgerufen am 3. Juni 2024Interview auf der Webpräsenz der TSG 1899 Hoffenheim, abgerufen am 3. Juni 2024Kader auf weltfussball.de, abgerufen am 3. Juni 2024 Schroers Cousin ist der dänische Nationalspieler Jannik Vestergaard, der unter anderem in Deutschland für die TSG 1899 Hoffenheim, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach aktiv war.

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Einzelnachweise

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