Die Frauen-Niederrheinliga ist die höchste Spielklasse auf dem Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein. Seit Einführung der 2. Frauen-Bundesliga zur Saison 2004/05 stellt die Niederrheinliga die vierthöchste Spielklasse im deutschen Ligensystem der Frauen dar. Bis zur Saison 2008/09 wurde sie als Verbandsliga Niederrhein bezeichnet. Amtierender Meister ist der SV Walbeck und Rekordmeister ist der KBC Duisburg mit 10 Meisterschaften.

Geschichte Eingeführt wurde die Liga als Verbandsliga Niederrhein im Spieljahr 1981/82. Sie löste damit die zwei bisherigen Landesligen als höchste Liga ab, aus denen schon damals ein Niederrheinmeister ermittelt wurden. Zur Saison 1985/86 wurde die Regionalliga West als erste verbandsübergreifende Spielklasse im deutschen Frauenfußball eingeführt. Aus der Verbandsliga Niederrhein qualifizierten sich dafür der KBC Duisburg, der VfB Uerdingen und der GSV Moers. Dadurch wurde die Verbandsliga Niederrhein als höchste Ligainstanz abgelöst und war fortan nur noch zweitklassig. Mit der Einführung der Bundesliga im Jahre 1990 war die Verbandsliga Niederrhein nur noch drittklassig. Durch die Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 wurde die Verbandsliga Niederrhein viertklassig und blieb dies bis heute. Im Jahre 2009 erfolgte die Umbenennung in Niederrheinliga.

Modus und Teilnehmer Saison 2026/27

Die Niederrheinliga umfasst in der Saison 2025/26 14 Mannschaften, die jeweils in einem Heim- und Auswärtsspiel – aufgeteilt auf eine Hin- und Rückrunde – gegeneinander spielen. Der Meister steigt in die Regionalliga West auf. Die drei letztplatzierten Mannschaften steigen in die Landesliga ab. Die 14 Mannschaften sind:

Absteiger aus der Regionalliga 2025/26: GSV Moers

die verbliebenen Mannschaften der Saison 2025/26: DJK TuSA 06 Düsseldorf Grün-Weiß Lankern SV Rosellen SG Kaarst SV Heißen SGS Essen III Düsseldorfer CfR links SV Budberg SV Walbeck TSV Urdenbach

Aufsteiger aus den Landesligen 2026/27 Sportclub Krefeld 05 (Meister Landesliga 1) TSV Solingen-Aufderhöhe (Meister Landesliga 2) Fortuna Düsseldorf (Vizemeister Landesliga 2)

Meister Die folgenden Auflistungen enthalten alle Meister seit 1974.Abschlusstabellen im Fußballverband Niederrhein der Jahre 1946 bis 1979 (PDF), auf FVN.de Die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie vorzeitig abgebrochen. 2020 kam dabei eine Quotientenregelung zum Einsatz; 2021 wurde die Saison ohne Auf- und Abstieg annulliert.

Liste der Meister Landesligen (1973–1981) Saison Niederrhein-meister MeisterLandesliga 1 MeisterLandesliga 2 Abschneiden des Niederrheinmeistersbei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft 1973/74 Preussen Krefeld Preussen Krefeld FC Concordia Goch Vorrunde 1974/75 KBC Duisburg Preussen Krefeld KBC Duisburg Vorrunde 1975/76 KBC Duisburg TuRU Düsseldorf KBC Duisburg Vorrunde 1976/77 KBC Duisburg TuRU Düsseldorf KBC Duisburg Achtelfinale 1977/78 KBC Duisburg TuRU Düsseldorf KBC Duisburg Halbfinale 1978/79 KBC Duisburg TuRU Düsseldorf KBC Duisburg Halbfinale 1979/80 KBC Duisburg SFD 75 Düsseldorf KBC Duisburg Finale / Vizemeister 1980/81 SFD 75 Düsseldorf SFD 75 Düsseldorf KBC Duisburg Viertelfinale

Erstklassigkeit (1981–1985) 1981/82: KBC Duisburg (DM: Halbfinale) 1982/83: KBC Duisburg (DM: Halbfinale) 1983/84: KBC Duisburg (DM: Halbfinale) 1984/85: KBC Duisburg (DM: Deutscher Meister 1985)

Zweitklassigkeit (1985–1990) 1985/86: FC Bottrop-Batenbrock 1986/87: FC Concordia Goch 1987/88: FC Bottrop-Batenbrock 1988/89: VfB Uerdingen 1989/90: SFD 75 Düsseldorf

Drittklassigkeit (1990–2004)

Viertklassigkeit (seit 2004)

Rekordsieger Platz Verein Titel Jahre 1. KBC Duisburg 10 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1985 2. DJK Fortuna Dilkrath 3 1993, 2007, 2010 Borussia Mönchengladbach 2009, 2016, 2024 4. FC Bottrop-Batenbrock 2 1986, 1988 SV Brünen 1997, 2001 SV Budberg 2015, 2018 FCR 2001 Duisburg 2003, 2012 SFD 75 Düsseldorf 1981, 1990 Düsseldorfer CfR links 2014, 2017 Garather SV 1995, 2000 Concordia Goch 1987, 1992 FSC Mönchengladbach 2002, 2008 Grün-Weiß Schönebeck 1996, 1999 SV Walbeck 2023, 2025 15. Borussia Bocholt 1 2011 SG Essen-Schönebeck 2006 SV Hemmerden 2004 Arminia Kapellen-Hamb 1994 Preussen Krefeld 1974 SV Lohausen 1998 GSV Moers 2019 FV Mönchengladbach 2022 Ratingen 04/19 2005 DJK Rheinfranken 1991 SV Eintracht Solingen 2013 VfB Uerdingen 1989 VfR Warbeyen 2020 MSV Duisburg 2026

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballwettbewerb in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Fußballverband Niederrhein