Rolf P. Prost (* 28. Mai 1949 in Stolberg (Rheinland)) ist ein deutscher Schriftsteller, Jugendbuchautor und Maler.

Leben In Stolberg besuchte er zunächst die Volksschule Hermannstraße und das Goethe-Gymnasium. Nach dem Abbruch absolvierte er eine kaufmännische Lehre und arbeitete bei einem Steuerberater und beim Finanzamt. Rolf Prost trat 1982 in die SPD ein. Bei den Jusos in Aachen war er für den Themenbereich Frieden zuständig. Er war fünf Jahre lang Mitglied des Stolberger Stadtrats.Die Stolberger Herkunft spiegelt sich in seinem Werk Aachener Zeitung, abgerufen am 7. Juni 2026, paywall

Rolf P. Prost ist seit 1980 Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Er ist verheiratet mit Maria Lepoura.

Literarisches Werk Sein erster Roman „Der Terrorist“ erschien 1979 bei Ellenberg. 1985 folgte sein zweiter, politisch gefärbter Roman „Vater ist die Arbeit los“, in dem Prost die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit eines Vaters auf die Familie beschreibt. Prost schrieb eine Reihe von Jugendbüchern mit dem Schwerpunkt Fußball. „Frank Hassler-Fußballstar“ ist ein Jugendbuch über den aus Stolberg stammenden Fußballspieler Frank Hassler. „Fußball-Liebe“ von 1995 spielt im Frauenfußball. In seinem Jugendbuch „Kalimera, Jana! Guten Morgen, Athen!“ beschreibt er die Schwierigkeiten eines Länderwechsels zwischen Deutschland und Griechenland.

Künstlerisches Schaffen Während seines längeren Aufenthalts in Griechenland intensivierte Prost seine Malerei. Die Mischtechnik-/Collage-Arbeit „Eine Welt“ fand Eingang in eine Ausstellungsreihe, die im Dortmunder Rathaus begann. Der BBK und die IG Medien schrieben aus und veranstalteten. Es folgten Schloss Oberhausen, Kulturrat Bochum, Nürnberg, Stolberg und andere Städte. Die künstlerische Arbeit „Eine Welt“ ist seit 2002 in der Aachen-Haarener Kirche St. Germanus zu besichtigen.

Einen weiteren Ausstellungskatalog gibt es zu dem Prost-Werk „Grabwege“ in der Ausstellung „Künstler der Welt“, die in Alsdorf stattfand.

Werke Der Terrorist. Ellenberg Verlag, Köln 1979, ISBN 3-921369-69-X. Micha im Dreß. Hutters Verlag, Wickede 1984, ISBN 3-88877-021-1. Vater ist die Arbeit los. Benziger, Zürich 1986, ISBN 3-545-33130-X. Frank Hassler. Georg Bitter Verlag, Recklinghausen 1991, ISBN 3-7903-0413-1. Voetbaldromen. Standaart, Antwerpen 1993, ISBN 90-02-19690-3. Fußball-Geschichten. Arena Verlag, Würzburg 1994, ISBN 3-401-00357-7. Fußball-Liebe. Georg Bitter Verlag, Recklinghausen 1994, ISBN 3-7903-0510-3. Kalimera, Jana! Guten Morgen, Athen! Ensslin & Laiblin, Reutlingen 1998, ISBN 3-7709-1052-4.

Weblinks

Dirk Müller: Die Stolberger Herkunft spiegelt sich in seinem Werk in Aachener Zeitung vom 4. Dezember 2012

Einzelnachweise

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