Gerhard Wilbrand Lennich (* vor 1725; † nach 1804) war Bürgermeister von Bochum.
Leben und Wirken Lennich war der Enkel des Bürgermeisters Johan Anton Lennich, welcher auf dem Freihof am Bongardtor wohnte.
1743 war Lennich der zweite Bürgermeister von Bochum. 1763 kam er in den Besitz des Stoothofs.
Von 1764 bis 1772 stand er als erster Bürgermeister an der Spitze der Stadt. Als zweiter Bürgermeister führte Johann Conrad Jacobi weiter die Geschäfte. Lennich nahm am 1. Juni 1772 die Stelle eines königlichen Oberamtmanns in Reinenberg (Rheinberg) an. Eine von ihm dort besiegelte und unterschriebene Urkunde ist erhalten.
Um 1796 erwarb er das Haus Bönninghausen in Eickel und verbrachte dort seinen Ruhestand.
Im Jahr 1804 entschloss sich Lennich zum Verkauf der „Sohlstätte“ des Bongardshofes nebst dem daneben gelegenem Häuschen, dem „Brinkhoffkotten“, und den beiden dahinter gelegenen Gärten für 3400 Reichstaler an die katholische Kirchengemeinde.
Einzelnachweise
Kategorie:Bürgermeister (Bochum) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 19. Jahrhundert Kategorie:Mann