mini|hochkant|1885 in Neuseeland
, geb. (* 22. September 1830 in , , Vereinigte Staaten; † 5. Februar 1912 in , ) war eine US-amerikanische Pädagogin, Suffragette, Frauenrechtlerin und Aktivistin der (WCTU).
Frühes Leben wurde am 22. September 1830 als Tochter der Eheleute und dem Reverent in im Bundesstaat geboren. Die Familie gehörte den Baptisten an. Sie besuchte die Bezirksschulen, die in und die in , die sie im Jahr 1851 als Valediktorianerin (Abschiedsrednerin bei einer Entlassungsfeier) abschloss.
Arbeit als Pädagogin Sie unterrichtete als Lehrerin verstreut an Bezirksschulen in , und , trat 1852 in das Bostoner Schulwesen ein und unterrichtete zwei Jahre lang an der . Von 1854 bis 1857 war sie Schulleiterin an der in . Von 1867 bis 1881 leitete sie ihre eigene Privatschule in .
Privates Am 3. Juni 1857 heiratete in , , nahm seinen Namen an und behielt aber gleichzeitig ihren Geburtsnamen, sodass sie sich ab diesem Zeitpunkt nannte. Sie bekamen drei Töchter, bevor 1867 starb.
Politisches und gesellschaftliches Engagement interessierte sich früh für den (Kreuzzug der Frauen), eine Abstinenzkampagne, die in den Jahren 1873 bis 1874 stattfand und sich in einer Reihe von gewaltlosen Protesten gegen die Gefahren des Alkohols wandte. Sie half mit, die Bostoner Sektion der zu gründen, zu deren Präsidentin sie später gewählt wurde. Sie wurde auch Mitglied des Exekutivkomitees der nationalen Organisation des WCTU und übernahm Vorträge und wurde Teil von deren Organisation.
Als (1839–1898) im Jahr 1879 zur Präsidentin der WCTU gewählt wurde, forcierte sie die Bildung einer weltweiten WCTU-Organisation. Zu diesem Zweck erklärte sich 1883 bereit, die Aufgabe als Sekretärin und Pionierin der WCTU zu übernehmen. Sie bereiste in den acht Jahren bis 1891 zahlreiche Länder, in denen sie 86 Frauenorganisationen als Zweig der WCTU gründete, 24 Männerorganisationen vor allem in Japan, Indien und Madagaskar mit ins Leben rief und 23 Zweige der . Sie sprach auf ihren Reisen auf mehr als 1600 Versammlungen und hatte in den verschiedenen Ländern insgesamt 251 Dolmetscher für 47 Sprachen zur Verfügung. Sie traf dabei auf Anhänger von Buddha und Brahma, Mohammed, Zarathustra, des Judentums, der griechischen, römischen, koptischen, armenischen Kirchen, besuchte Menschen in Siam, Burma und im äußersten Orient und referierte bei allen über die Themen Mäßigung, Reinheit, Moral und auch Christentum. Als sie 1891 wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehrte, wurde sie mit der Auszeichnung des der WCTU geehrt. Auf einer weiteren Missionsreise besuchte sie noch Mexiko and Zentral- und Südamerika.
schrieb Pamphlete, wie zum Beispiel: „“, und Kurzgeschichten sowie Verse für verschiedene Publikationen jener Tage. Sie erstellte Broschüren über Mäßigung und christliche Themen, die in 47 Sprachen übersetzt wurden.
Im Alter zog sich in ihr Haus in der in zurück und verstarb dort am 5. Februar 1912.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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